Solarauktion sorgt weiter für sinkende Förderkosten

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Die siebte Ausschreibungsrunde für PV-Anlagen hat die Förderkosten weiter gedrückt. Gegenüber der letzten Auktion sanken sie von 6,9 auf 6,58 Cent/kWh. Das teilte die Bundesnetzagentur als ausschreibende Behörde mit. Das höchste noch bezuschlagte Gebot lag bei 6,75 und das niedrigste bei glatt 6 Cent/kWh. Ausgeschrieben waren 200 MW.

Erstmals war die Auktion nicht nur auf PV-Freiflächenanlagen beschränkt, sondern galt für alle Solaranlagen ab 750 kW. Für Aufdachanlagen gingen keine Gebote ein. 38 von 97 Geboten erhielten einen Zuschlag. Die Ausschreibungsmenge von 200 MW war mit 488 MW deutlich überzeichnet. Rund drei Viertel der Zuschläge gingen nach Ostdeutschland. Das endgültige Ergebnis der Runde steht erst am 27. Februar fest. Bis dahin muss die geforderte Zweitsicherheit bei der Bundesnetzagentur hinterlegt sein.

Die Bundesnetzagentur hat ein Hintergrundpapier mit weiteren Informationen zur Auktionsrunde veröffentlicht. Nächster Auktionstermin ist der 1. Juni 2017, zu dem wieder 200 MW ausgeschrieben werden.

Derweil teilte das BMWi mit, dass aus der ersten Ausschreibungsrunde vom 15. April 2015 66 Prozent der Anlagen am Netz sind. Gut drei Monate bleibt den Bietern noch Zeit, ihre Anlagen zu bauen. Andernfalls werden die geleisteten Sicherheiten als Pönale einbehalten. Aus der zweiten Auktionsrunde sind derzeit 58 Prozent der Projekte realisiert.

Quelle: DIHK