Ab sofort stellen 137 Auszubildende aus 33 Unternehmen als Energie-Scouts ihren Betrieb auf den Kopf. Bis Ende August untersuchen sie ihren Ausbildungsbetrieb auf Energie- und Ressourceneffizienz und entwickeln Verbesserungsmaßnahmen. Der Startschuss erfolgte bei einer Informationsveranstaltung in der Industrie- und Handelskammer Lippe zu Detmold (IHK). Gemeinsam mit der IHK Ostwestfalen zu Bielefeld und den drei Wirtschaftsjunioren-Organisationen in Ostwestfalen-Lippe wurde die sechste Runde des erfolgreichen Klimaschutz- und Ressourceneffizienz-Projekts „Energie-Scouts OWL“ eingeläutet.

In den bisherigen fünf Projektdurchläufen konnten die Teams Einsparungen von knapp 1,6 Millionen Euro erzielen. Jährlich gelangen durch die Projektbeiträge rund 2.800 Tonnen weniger Kohlendioxid in die Atmosphäre, schätzen die Veranstalter.

Bei der Auftaktveranstaltung informierten sich die Auszubildenden, wie und wo sie im eigenen Unternehmen Schwachstellen finden und wie sie ihr Effizienzprojekt starten können. Matthias Carl, stellvertretender Geschäftsführer bei der IHK Lippe, forderte die Auszubildenden auf, mit offenen Augen durch den eigenen Betrieb zu gehen. „Mit Kreativität und Engagement werden Sie neue Ideen entwickeln und so zum Vorbild für die gesamte Belegschaft.“

Die Idee für die regionalen Wettbewerbe von Energie-Scout-Teams ist 2013 in Lippe entstanden. Mittlerweile wird das Projekt bundesweit von knapp 60 IHKs angeboten. OWL motivierte mit bisher 812 Teilnehmenden aus 205 Betrieben die mit Abstand größte Zahl von Auszubildenden. Die Energie-Scouts sind ein zentraler Baustein der „Mittelstandsinitiative Energiewende und Klimaschutz“ des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK) sowie der Bundesministerien für Wirtschaft und Umwelt.

Die vollständige Pressemeldung finden Sie HIER.

Weitere Informationen und Präsentationen zur Auftaktveranstaltung finden Sie HIER.

 

Quelle: IHK Lippe zu Detmold