Japan: Ein interessanter Markt für deutsche Unternehmen

Geopolitische Unsicherheiten und der Wunsch nach Diversifizierung sind die Hauptmotive für deutsche Konzerne, vermehrt die Produktion von China nach Japan zu verlegen. Das zeigt die aktuelle Umfrage der AHK Japan.
Lieferkettengesetz: Verschiebung der Einreichungsfrist für Berichte

Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) hat die Frist für die Einreichung von Berichten verlängert. Die Berichte müssen nun nicht mehr bis zum 31. Mai 2024, sondern bis zum 31. Dezember 2024 vorliegen.
Neuseeland: Freihandelsabkommen mit der EU in Kraft

Neuseeland hat zum 1. Mai 2024 ihre Einführzölle für präferenzielle EU-Waren gänzlich eliminieren. Umgekehrt wird die EU ihre Zölle mit dem Inkrafttreten für 91 Prozent ihrer Zolltariflinien aufheben. Damit Produkte von den gegenseitigen Zollbegünstigungen profitieren können, müssen sie nach den Spielregeln des Freihandelsabkommen hergestellt und grundsätzlich durch eine Erklärung zum Ursprung vom Exporteur nachgewiesen werden.
Peru und Saudi-Arabien führen Carnet A.T.A. ein

Die Internationale Handelskammer (ICC) hat bekanntgegeben, dass die Nutzung des Carnet A.T.A. in Peru und Saudi-Arabien ab April bzw. Juni 2024 möglich ist. Carnet-ATA können bei der vorübergehenden Einfuhr von Berufsausrüstung und Waren für Ausstellungen, Messen und ähnliche Veranstaltungen verwendet werden.
Schweiz will Greenwashing verbieten

Das Verbot von Greenwashing in der Schweiz soll durch die Änderung des schweizerischen Gesetzes gegen unlauteren Wettbewerb implementiert werden. Unlauter handelt, wer Angaben über sich, seine Werke, Waren oder Leistungen in Bezug auf die verursachte Klimabelastung macht, die nicht durch objektive und überprüfbare Grundlagen belegt werden können.
Wir konnten 230 Teilnehmer bei „NRW-ASEAN Summit 2024“ begrüßen

230 Teilnehmer haben sich bei dem von der Industrie- und Handelskammer Ostwestfalen (IHK) ausgerichteten „NRW-ASEAN Summit 2024“ über wirtschaftliche Chancen in den zehn Märkten des südostasiatischen Staatenverbunds informiert. Der Thementag am Donnerstag (18. April) in der Bielefelder Stadthalle wurde gemeinsam mit den IHKs Bonn, Köln, Krefeld und Münster veranstaltet. Zudem war der NRW-ASEAN Summit 2024 eine unserer Jubiläumsveranstaltungen im Jubiläumsjahr 2024 – denn in diesem Jahr feiert unsere IHK 175 Jahre.
Lieferkettengesetz: Wozu können Zulieferer aufgefordert werden?

Lieferkettengesetz: Viele Zulieferer haben in den vergangenen Monaten Schreiben von ihren Kunden erhalten. Es werden die unterschiedlichsten Dinge abgefragt und es herrscht Unsicherheit, wie weit diese Abfragen gehen dürfen. Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) hat in Zusammenarbeit mit dem Helpdesk Wirtschaft & Menschenrechte einen verständlichen Leitfaden zu diesem Thema herausgegeben. Der Download ist kostenlos.
EU verlängert Handelserleichterungen für Länder des Westbalkans

Die EU hat die Handelserleichterungen für die Staaten des Westbalkans verlängert. Obst und Gemüse aus Albanien, Bosnien und Herzegowina, Kosovo, Montenegro, Nordmazedonien und Serbien bleiben bis Ende 2025 zollfrei.
Saudi-Arabien: Frauen erobern schwierige Märkte – Interview mit Dr. Dalia Samra-Rohte

Dr. Dalia Samra-Rohte leitet als Delegierte der deutschen Wirtschaft für Saudi-Arabien, Bahrain und Jemen die Auslandshandelskammer (AHK) in Riad und erschließt die Region für Unternehmerinnen und Unternehmer seit Mitte August 2019. Sie erzählt in einem Podcast wie weibliche Führungskräfte, schwierige Länder für ihr Unternehmen erschließen.
Frankreich: Gesetzentwurf gegen Billigmode

Frankreich ist das erste Land, das die Exzesse der Ultra Fast Fashion per Gesetz bekämpfen wird. Der Gesetzentwurf sieht Maßnahmen gegen chinesische Onlineplattformen wie Shein oder Temu vor, die ohne Öko Rücksicht täglich mehr als 7.000 verschiedene Kleidermodelle auf den Markt bringen. Alle Produkte werden ohne Zwischenhandel und per Flugzeug zugestellt, sodass die Ökobilanz sehr viel schlechter ausfällt als in der restlichen Textilbranche.