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Hinterland of Things geht neue Wege in der Stadthalle Bielefeld

Das Interesse an der Bielefelder Start-up- und Technologie-Konferenz ist ungebrochen groß: Rund 2500 Gäste sind zur 6. Hinterland of Things gepilgert. Den Umzug vom Lokschuppen in die Stadthalle Bielefeld verbucht der Veranstalter als strategisch richtige Entscheidung. Die IHK Ostwestfalen hat als Netzwerkpartner vor Ort Brücken zwischen Teilnehmenden und Start-ups gebaut.

Sie ist Treffpunkt von Start-ups und dem Mittelstand und zählt zu den größten Technologie-Konferenzen in Deutschland: Die Hinterland of Things hat sich einen Namen gemacht – weit über Ostwestfalen hinaus. „Wir haben Gäste aus Berlin und München, aber auch aus Paris, London oder den skandinavischen Ländern. Damit wird das Hinterland zum Magneten und zum Selbstverständnis für die Unternehmerinnen und Unternehmer vor Ort“, sagte Dominik Gross, Geschäftsführer der Founders Foundation.

Dominik Gross (Founders Foundation) begründet Umzug

Die Founders Foundation ist Organisator der Konferenz, die das jährliche Highlight-Event darstellt. Ihre Bedeutung für die Region Ostwestfalen ist laut Gross nicht zu unterschätzen. Mit dem Umzug in die Stadthalle vergrößerte sich die Hinterland 2024 deutlich. Unter anderem präsentierten sich mehr als 100 Start-ups. „Alte Start-up-Weisheit: ‚Man muss mal neue Wege gehen!‘ Nachdem wir fünf Jahre das Gleiche gemacht haben, wollten wir das nicht immer so machen. Die Stadthalle bietet uns da mehr Möglichkeiten“, erklärte Gross den Location-Wechsel.

Verena Pausder und Frank Thelen als Speaker dabei

Rund um die ausstellenden Start-ups stellten die Organisatoren ein umfangreiches Programm zusammen. 120 zum Teil internationale Speaker waren in Bielefeld dabei. Es gab Keynotes, Panels und Impulsvorträge. Mit dabei waren unter anderem die aus Bielefeld stammende Verena Pausder, Vorstandsvorsitzender vom Start-up Verband, der aus der TV-Gründershow „Höhle der Löwen“ bekannte Investor Frank Thelen oder Brigitte Mohn, Mitglied des Vorstands der Bertelsmann Stiftung.

„Bei der Hinterland of Things trifft Innovation auf Unternehmertum. Hier kann ich lernen, neue Cases sehen, überlegen, wie ich Themen in mein Business implementieren kann, Netzwerke knüpfen und mich weiter entwickeln. Ein Format, von dem es eigentlich mehr bräuchte – wir haben es hier in Ostwestfalen“, sagte Mirco Welsing, Geschäftsführer der TMC GmbH aus Paderborn und Konferenz-Besucher.

IHK-Tour hilft beim Start-up-Matching

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Kathrin Teschke (Mitte) und Benjamin Schattenberg (rechts) haben die Tour über die Hinterland geleitet.

Um den Austausch zwischen den Unternehmen und den Start-ups zu unterstützen, bot die IHK Ostwestfalen in diesem Jahr erstmals geführte Touren über die Konferenz an. Mitgliedsunternehmen konnten sich im Vorfeld dafür anmelden und bekamen eine Vorauswahl von möglichen interessanten Start-ups präsentiert. „Durch das Matching, das wir im vorab durchgeführt haben, wurde der Austausch als extrem relevant empfunden. Das wiederum hat die Motivation erhöht, Gespräche mit weiteren Start-ups zu führen“, berichtete IHK-Gründungsberaterin Kathrin Teschke.

Gemeinsam mit Kathrin Teschke und Benjamin Schattenberg, IHK-Referent für Innovation, Technologie und Nachhaltigkeit, besuchten die Tour-Teilnehmenden mehrere Aussteller. „Die Hürde, in tiefere Gespräche mit den jeweiligen Start-ups einzusteigen, wurde genommen. Ich denke, dass wir eine Hilfe bei der ersten Orientierung waren“, zog auch Benjamin Schattenberg ein positives Fazit.

Termin für 2025 steht bereits fest

Wer im kommenden Jahr dabei sein möchte, kann sich bereits den 5. Juni 2025 im Kalender eintragen. Dann findet die Hinterland of Things zum siebten Mal statt.

Die IHK Ostwestfalen bietet zu den Themen Start-ups und Technologie auf ihrer Website umfassende Informationen an:

 

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