Fragenkatalog für die Prüfung zum Gefahrgutbeauftragten veröffentlicht

Aufgrund der Änderungen der nationalen und internationalen Gefahrgutvorschriften im Straßen- und Schienenverkehr sowie in der Binnen- und Seeschifffahrt zum 1. Januar 2023, wurde der Fragenkatalog zur Vorbereitung auf die IHK-Prüfung für Gefahrgutbeauftragte angepasst und überarbeitet. Der Fragenfundus umfasst 362 Seiten und enthält 1.206 Fragen und Fallbeispiele.

Er wird unter Federführung der Deutschen Industrie- und Handelskammer erarbeitet. Er ist die Basis für die Erstellung der Fragebogen für die Gefahrgutbeauftragtenprüfung.

Der Fragenkatalog steht als Pdf-Dokument auf unserer Internetseite zur Verfügung.

Unternehmer und Inhaber eines Betriebes, die an der Beförderung gefährlicher Güter mit Eisenbahn-, Straßen- oder Wasserfahrzeugen beteiligt sind, müssen mindestens einen Gefahrgutbeauftragten bestellen, wenn ihnen Verantwortlichkeiten nach den für die Verkehrsträger geltenden Vorschriften zugewiesen sind.

Der bestellte Gefahrgutbeauftragte muss im Besitz eines gültigen Schulungsnachweises sein. Die Funktion kann von einem Mitarbeiter, externen Gefahrgutbeauftragten oder vom Unternehmer oder Inhaber eines Betriebes wahrgenommen werden.

Unternehmer und Inhaber können von der Bestellung eines Gefahrgutbeauftragten freigestellt werden. Dafür müssen eine oder mehrere der folgenden Anforderungen erfüllt werden.

Weitere Themen

Anfang Dezember gab es eine Einigung zur EUDR. Final muss die Verschiebung im Amtsblatt der Europäischen Union veröffentlicht werden.
Umwelt & Energie

EUDR: Trilog-Einigung zu Verschiebung und Erleichterungen sowie EUDR-Umfrage

Die EU-Institutionen haben sich im Trilog zur EUDR am 4.12. zügig geeinigt. Viele der Forderungen der DIHK sind in den Anpassungen enthalten. Die Trilog-Einigung muss noch formal vom Rat und vom Plenum des Europaparlaments (am 16.12.25) angenommen werden. Die DIHK bemüht sich nun, die 4-monatige Review-Phase Anfang 2026 so gut wie möglich zu nutzen. Neben Beispielen bringt die DIHK hierzu auch Umfrageergebnisse ein. An einer bundesweiten Umfrage mit dem Ziel, die Unternehmensperspektive zu Aufwand und Ressourcen zu sammeln und praxisnahe Herausforderungen sichtbar machen, können alle Interessenten gerne teilnehmen.

weiterlesen