Brennerautobahn: Herausforderungen durch bevorstehende Brückensanierungen

Die Brennerautobahn steht vor Herausforderungen: Ab 2025 droht ein Verkehrschaos wegen der bevorstehenden Brückensanierung an der Luegbrücke. Bereits seit April 2023 besteht eine Gewichtsbeschränkung im Bereich der Luegbrücke aufgrund der baufälligen Struktur.

Die Luegbrücke, ein Nadelöhr der Brennerautobahn, muss saniert und teilweise neu errichtet werden. Doch auch nach dieser Sanierung stehen weitere Erneuerungsprojekte an: Brücken und Viadukte müssen bis 2044 instand gesetzt werden.

Die Sanierung der Luegbrücke wird voraussichtlich zwei Jahre dauern und die Brennerautobahn im betroffenen Abschnitt „mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit“ einspurig machen. Die Kosten für das Projekt werden auf rund 300 Millionen Euro geschätzt.

Die Gemeinde Gries klagt gegen den Neubau der Luegbrücke. Sie fordert stattdessen einen Tunnel, um die Belastungen für die Anwohner zu reduzieren.

Die Situation verdeutlicht die dringende Notwendigkeit, die Infrastruktur entlang der Brennerautobahn zu modernisieren, um den steigenden Verkehrsanforderungen gerecht zu werden und gleichzeitig die Lebensqualität der Anwohner zu verbessern.

Diese Sanierungsmaßnahmen haben nicht nur Auswirkungen auf den regionalen Verkehr in Tirol, sondern betreffen auch den Güterverkehr aus und nach Deutschland. Die Brennerautobahn ist eine wichtige Verbindung zwischen Nord- und Südeuropa. Verkehrsbehinderungen können den Transport von Waren erheblich beeinträchtigen.

Weitere Themen

Anfang Dezember gab es eine Einigung zur EUDR. Final muss die Verschiebung im Amtsblatt der Europäischen Union veröffentlicht werden.
Umwelt & Energie

EUDR: Trilog-Einigung zu Verschiebung und Erleichterungen sowie EUDR-Umfrage

Die EU-Institutionen haben sich im Trilog zur EUDR am 4.12. zügig geeinigt. Viele der Forderungen der DIHK sind in den Anpassungen enthalten. Die Trilog-Einigung muss noch formal vom Rat und vom Plenum des Europaparlaments (am 16.12.25) angenommen werden. Die DIHK bemüht sich nun, die 4-monatige Review-Phase Anfang 2026 so gut wie möglich zu nutzen. Neben Beispielen bringt die DIHK hierzu auch Umfrageergebnisse ein. An einer bundesweiten Umfrage mit dem Ziel, die Unternehmensperspektive zu Aufwand und Ressourcen zu sammeln und praxisnahe Herausforderungen sichtbar machen, können alle Interessenten gerne teilnehmen.

weiterlesen