Neue Zahlen zu Wissenschaft und Technik und den USA

Die National Science Foundation hat am 15. Januar 2020 ein umfassendes Zahlenwerk zu Forschung und Entwicklung (FuE), Wissenstransfer und Innovationen in den USA und im internationalen Vergleich veröffentlicht. Danach bleiben die USA mit Blick auf FuE-Ausgaben und -Output, Publikationsstärke und Promotionen in Wissenschaft und Technik weltweit insgesamt führend; andere Nationen, insbesondere China, holen aber rasant auf.

Die Zahl der Arbeitskräfte in Wissenschaft und Technik in den Vereinigten Staaten nimmt weiter zu. Die FuE-Ausgaben der USA beliefen sich 2017 auf insgesamt 548 Mrd. US-Dollar. Seit 2010 sind die Ausgaben durchschnittlich um mehr als 20 Mrd. US-Dollar pro Jahr gestiegen – und damit geringfügig höher als das Bruttoinlandsprodukt im selben Zeitraum. Verantwortlich dafür sind vor allem die US-amerikanischen Unternehmen, die in erster Linie experimentelle Entwicklung betreiben. Der Anteil der FuE-Fördergelder seitens der Bundesebene ist dagegen von 31 Prozent im Jahr 2010 auf 22 Prozent im Jahr 2017 zurückgegangen.

Weltweit lässt sich ein deutlicher Zuwachs der FuE-Ausgaben beobachten: Zwischen 2000 und 2017 ist der Wert von 722 Mrd. US-Dollar auf 2.153 Mrd. US-Dollar (jeweils kaufkraftbereinigt) gestiegen. Dabei machen die USA und China je rund ein Viertel der Ausgaben aus; die 16 Staaten mit den nächsthöheren Ausgaben kommen für etwa ein Drittel auf. In absteigender Reihenfolge handelt es sich um Japan, Deutschland, Südkorea, Frankreich, Indien, Großbritannien, Russland, Brasilien, Taiwan, Italien, Kanada, Spanien, die Türkei und Australien.
Weitere Informationen finden Sie hier: https://www.kooperation-international.de/aktuelles/nachrichten/detail/info/neue-zahlen-zu-wissenschaft-und-technik-und-den-usa/
Quelle: Kooperation international

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