Im Brandfall zählt jede Minute. Um vor Ort möglichst schnell und gezielt handeln zu können, planen Rettungskräfte ihren Einsatz bereits auf der Anfahrt. Künftig können auch „SmartHomes“ hierbei helfen. Das sind Wohnungen, die über vernetzte Geräte, entsprechende Haustechnik und Sensorik verfügen und somit in der Lage sind, Einsatzkräften frühzeitig ein detailliertes Lagebild zu vermitteln. Wissenschaftler*innen der Universität Paderborn haben in Kooperation mit dem safety innovation center e.V. das Potential dieser Technologie drei Jahre lang gemeinsam mit den Unternehmen Symcon GmbH (Lübeck) und VOMATEC Innovations GmbH (Bad Kreuznach) untersucht. Das gemeinsame Projekt „Intelligente Rettung im SmartHome“ (IRiS), das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) mit 812.000 Euro gefördert wurde, hat nun einen erfolgreichen Abschluss gefunden. Es zeigt, wie neue Technologien in die Prozesse der Feuerwehr einbezogen werden können.
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Umwelt & Energie
EUDR: Trilog-Einigung zu Verschiebung und Erleichterungen sowie EUDR-Umfrage
Die EU-Institutionen haben sich im Trilog zur EUDR am 4.12. zügig geeinigt. Viele der Forderungen der DIHK sind in den Anpassungen enthalten. Die Trilog-Einigung muss noch formal vom Rat und vom Plenum des Europaparlaments (am 16.12.25) angenommen werden. Die DIHK bemüht sich nun, die 4-monatige Review-Phase Anfang 2026 so gut wie möglich zu nutzen. Neben Beispielen bringt die DIHK hierzu auch Umfrageergebnisse ein. An einer bundesweiten Umfrage mit dem Ziel, die Unternehmensperspektive zu Aufwand und Ressourcen zu sammeln und praxisnahe Herausforderungen sichtbar machen, können alle Interessenten gerne teilnehmen.