Europäischer Innovationsanzeiger 2019: Innovationsleistung der EU und ihrer Regionen steigt

Mitte Juni veröffentlichte die Europäische Kommission den Europäische Innovationsanzeiger und den Regionalen Innovationsanzeiger 2019. Dieser zeigt, dass sich die europäische Innovationskraft zum vierten Mal in Folge verbessert. Seit 2011 hat die Innovationsleistung der EU im Durchschnitt um 8,8 Prozent zugenommen und übertrifft damit erstmals die der Vereinigten Staaten.Dem Bericht zufolge konnte die EU im internationalen Vergleich ihren Leis-tungsvorsprung gegenüber Brasilien, Indien, Russland und Südafrika weiter ausbauen und die USA sogar übertreffen, während gegenüber Japan und Südkorea ein Rückgang zu verzeichnen ist. Chinas Innovationsleistung ist in dem Beobachtungszeitraum drei Mal so stark gestiegen wie die der EU gestiegen.

Im Ländervergleich sind die Mitgliedstaaten in vier Leistungsgruppen unter-teilt – führende, starke, mäßige und bescheidene Innovationsträger. Schweden ist der führende Innovationsträger der Europäischen Union, gefolgt von Finnland, Dänemark und den Niederlanden. Das Vereinigte Königreich und Luxemburg, sind aus dieser Gruppe in die „starke“ zurückgefallen, in welcher erstmals auch Estland vertreten ist. Deutschland belegt den siebten Rang. Des Weiteren wurden auch einzelne Innovationsbereiche verglichen. Bei “ Unternehmensinvestitionen“ erreichte Deutschland den ersten Platz.

Im regionalen Vergleich zeigt der Innovationsanzeiger aufgrund von abnehmenden Leistungsunterschieden zwischen den 238 Regionen eine starke Konvergenz auf. Insgesamt konnten 159 Regionen ihre Innovationsleistung im Vergleich zum letzten Beobachtungszeitraum verbessern. Die innovativsten Regionen der EU liegen in Skandinavien – Helsinki-Uusimaa (Finnland), Stockholm (Schweden) und Hovedstaden (Dänemark).

Der von der EU Kommission veröffentlichte Innovationsanzeiger 2019 vergleicht und bewertet die Innovationssysteme der Mitgliedstaaten und deren Regionen untereinander sowie im internationalen Vergleich. Zwei Drittel des europäischen Wirtschaftswachstums der letzten Jahrzehnte ist demnach auf Innovationen zurückzuführen, zwischen 2021 und 2027 wird von 100 000 zusätzlichen Arbeitsplätzen in diesem Bereich ausgegangen.
Hier finden Sie den Bericht: https://ec.europa.eu/germany/news/20190617-innovationsanzeiger_de
Quelle: Presseamt der Europäischen Kommission

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