Die Anzahl der wissenschaftlichen Veröffentlichungen ist im Vergleich zum Vorjahr 2017 weltweit um etwa 5 Prozent gestiegen. Die stärksten Zuwächse liegen in Pakistan und Ägypten vor.

Im vergangenen Jahr 2019 wurde über alle Länder hinweg ein Höchststand von 1,6 Mio. wissenschaftlichen Artikeln veröffentlicht. Das entspricht einem Zuwachs von 5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.
Die Spitzenreiter unter den Wachstumsträgern sind Pakistan (21%), Ägypten (knapp 16%), Hongkong (über 12%) sowie Indien, Brasilien, Mexiko und Iran (je über 8%), während Afrika weiterhin unterrepräsentiert ist.
Hervorzuheben ist eine zunehmende Diversifizierung der forschungsstarken Nationen. Waren 1980 noch fünf Staaten für 90 Prozent der Publikationen verantwortlich, sind es mittlerweile 20.
Die zehn publikationsstärksten Länder waren die USA, China, Großbritanni-en, Deutschland, Japan, Frankreich, Kanada, Indien, Italien und Australien. Es wird erwartet, dass China mithilfe politischer Förderprogramme die USA in absoluten Zahlen zeitnah überholen wird.
Die Schätzungen für das Gesamtjahr basieren auf den Publikationszahlen von 40 Staaten, die für den Zeitraum von Januar bis August 2018 etwa 10.000 Veröffentlichungen in der Wissenschaftsdatenbank Web of Science aufweisen.
Es ist denkbar, dass insbesondere die Anstiege von Pakistan und Ägypten mit der Erhebungsmethodik sowie der niedrigen Ausgangsposition der Länder zusammenhängen. Zunehmende internationale Kooperationen sowie der Ausbau von Förderprogrammen werden jedoch zu der Entwicklung beider Staaten beigetragen haben.
Quelle: Kooperation international