Das Interesse an Unternehmensgründungen hat in einigen Regionen und Branchen wie Gastronomie oder Einzelhandel nachgelassen. Gleichzeitig starten viele Gründerinnen und Gründer zunächst nebenberuflich in die Selbstständigkeit. Zu diesen Ergebnissen kommt der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK).

Basis für den DIHK-Report Unternehmensgründung 2022 bildeten Erfahrungsberichte der knapp 350 Existenzgründungsberaterinnen und -berater aus den 79 Industrie- und Handelskammern. Ebenfalls wurde eine statistischen Auswertung zum IHK-Gründungsservice hinzugezogen. Langfristige Trends, wie die Minimierung der gründungsaktiven jüngeren Jahrgänge und Fachkräftemangel, wirkten sich auf das Gründungsinteresse aus.   „Es droht viel unternehmerischer Geist verloren zu gehen“, so Adrian. „Denn es sind vor allem auch die zahlreichen Geschäfte, Restaurants und die vielen kleineren und mittelgroßen Unternehmen, die Eigenverantwortung und Unternehmertum vor Ort erlebbar machen.“

Als „eine sehr erfreuliche Nachricht“ bezeichnete der DIHK-Präsident die steigenden Zahlen  bei der Gründung größerer Unternehmen und beim nebenberuflichen Start von Betrieben. „Gerade in unsicheren und herausfordernden Zeiten ist es unternehmerischer Geist, der auch in schwierigem Umfeld Chancen sieht. Aus einem solchen positiven Spirit entstehen Innovationen, die unsere Wirtschaft nach vorne bringen“, so Adrian. „Das macht Hoffnung, dass unser Land trotz der aktuellen Unwägbarkeiten infolge des russischen Angriffskriegs in der Ukraine auf innovative und mutige unternehmerische Persönlichkeiten bauen kann.“

Mehr zum Gründungsreport finden Sie hier.