Im Rahmen des Green Deal der EU werden auch die Regelungen zum Europäischen Emissionshandel (EU ETS) überarbeitet. Der konkrete Gesetzgebungsvorschlag ist Teil des sog. Fit for 55-Pakets, das die Europäische Kommission am 14. Juli vorgelegt hat.

Die erneute Reform ist aus Sicht der EU notwendig, um das verschärfte EU-Klimaschutzziel für 2030 von -55 Prozent zu erreichen. Dafür sollen u. a. Zertifikate im ETS schneller verknappt und die Regelungen zur Marktstabilitätsreserve überarbeitet werden. Auch die für die freie Zuteilung wichtigen Emissionswerte (benchmarks) sollen stärker reduziert werden als bislang geplant, wodurch die freie Zuteilung für die Industrie geringer ausfallen wird.

Viele der geplanten Änderungen sollen in der laufenden 4. Handelsperiode greifen (teils gar rückwirkend) und werden sich stark preistreibend auswirken. Verbunden mit der Reduzierung der freien Zuteilung ergeben sich hieraus erhebliche Mehrkosten für emissionshandelspflichtige Unternehmen.

Zudem soll in den Bereichen Gebäude und Verkehr ab dem Jahr 2026 ein zweites europäisches Handelssystem eingeführt werden (New EU ETS), das Anleihen beim Deutschen Brennstoffemissionshandelsgesetz (BEHG) nimmt.

Welche Auswirkungen diese Vorhaben auf deutsche Unternehmen haben werden, will Ihnen der DIHK in einem Webinar am 28. September von 10:00 bis 10:45 Uhr näherbringen. Referenten sind die beiden DIHK-Experten Julian Schorpp und Dr. Sebastian Bolay. Eine Anmeldung ist nicht notwendig, den Link finden Sie untenstehend.

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Quelle: DIHK