Neuartige Materialien weisen Wasser nahezu vollständig ab

Forschende des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) und des Indian Institute of Technology Guwahati (IITG) haben ein Oberflächenmaterial entwickelt, das Wasser fast vollständig abweist. Mit einem völlig neuen Verfahren veränderten sie metallorganische Gerüstverbindungen (MOFs) – künstlich designte Materialien mit neuen Eigenschaften – mithilfe von Kohlenwasserstoffketten. Die so entstandenen superhydrophoben, also hochgradig wasserabweisenden Eigenschaften sind für den Einsatz als selbstreinigende Oberflächen interessant, die robust gegenüber Umwelteinflüssen sein müssen, beispielsweise bei Automobilen oder in der Architektur. Die Studie wurde im Fachmagazin Materials Horizons veröffentlicht.
ERC Grant für herausragende Forschung an Wissenschaftler der Universität Paderborn vergeben

Für seine Forschungsarbeiten auf dem Gebiet der Informatik erhält Jun.-Prof. Dr. Sebastian Peitz von der Universität Paderborn einen „ERC Starting Grant“ in Höhe von 1,5 Millionen Euro vom Europäischen Forschungsrat (ERC, European Research Council).
Entwicklung einer Glyphosat-Alternative

Glyphosat vernichtet zuverlässig unerwünschte Pflanzen, ist weltweit im Einsatz – und seit Jahren wegen seiner negativen Auswirkungen auf Umwelt und Gesundheit heftig umstritten. Lange Zeit stand ein Verbot des Herbizids in Deutschland und eventuell sogar in der ganzen EU im Raum. Gut, dass eine bessere Alternative in Sicht ist: Promovierende der HSBI arbeiten in einem vom BMBF geförderten Kooperationsprojekt mit der Universität Tübingen an einem umweltfreundlichen Herbizid auf Basis eines natürlichen Zuckers aus Blaualgen. Die Zwischenergebnisse sind vielversprechend.
Fachkräftemangel und Bürokratie bremsen Innovationsfähigkeit

Der Mangel an Fachkräften und die zunehmende Bürokratie bremsen die Innovationsfähigkeit der deutschen Wirtschaft stark aus – und das in einem aktuell für die Unternehmen schwierigen wirtschaftlichen Umfeld. Das zeigt der Innovationsreport 2023 der Deutschen Industrie- und Handelskammer (DIHK).
KI-Wartungsassistent sorgt für reibungslose Abläufe im Hochregallager

Automatisierte Lagersysteme sind eines der Steckenpferde des Automatisierungsspezialisten Lenze. Zusammen mit dem Fraunhofer IEM entwickelte Lenze einen KI-basierten Wartungsassistenten und kann die Reparatur und Instandhaltung seiner Hochregallager nun effizient und gezielt einplanen.
Invented in OWL – Das Innovationspotential von Hochschulen und Start-Ups nutzen

Wussten Sie, dass Hochschulen die Entstehung von Innovationen unterstützen und aktiv mitgestalten? Das Innovationsnetzwerk OWL Maschinenbau und der ThinkTank OWL am Campus Bielefeld wollen in diesem Punkt gemeinsam für mehr Klarheit sorgen und Unternehmen in unserer Region mit Forschenden und jungen Gründern zusammenbringen.
Einladung: Webinar zu Steigerung der Energieeffizienz

Einladung zur DIHK Veranstaltung zum Thema Energieeffizienz. Es geht um die Vorteile von Kooperation von Unternehmen mit Forschung und Wissenschaft. Die Onlineveranstaltung findet am 18.10.2023 von 09:00 bis 10:30 statt.
Neues Center für Ko-konstruktive Künstliche Intelligenz

Zukünftige Systeme Künstlicher Intelligenz (KI) und insbesondere KI-basierte Roboter müssen nicht nur ihr eigenes, sondern auch das Handeln anderer verstehen und einschätzen können.
Wie produzierende Unternehmen wandlungsfähiger werden

Schwer prognostizierbare Absatzmengen und unsichere Materialversorgung erfordern flexible Produktionsprozesse. Wie also können Unternehmen speziell in den späten Phasen der Produktentstehung wandlungsfähig werden? Gemeinsam mit Partnern forschen das Fraunhofer IAO und das kooperierende IAT der Universität Stuttgart an Methoden und betrieblichen Umsetzungen.
Steuerliche Förderung für Projekte in Forschung und Entwicklung
Seit 2020 können Unternehmen von einer Steuerförderung für Forschung und Entwicklung profitieren. Das Besondere: Selbst für bereits abgeschlossene und laufende Projekte kann die Förderung noch beantragt werden.