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Der Radverkehr hat in den vergangenen Jahren für die Mobilität der Menschen in Nordrhein-Westfalen enorm an Bedeutung gewonnen.

Radverkehr: Land NRW forciert Ausbau von Radwegen

Der Radverkehr hat in den vergangenen Jahren für die Mobilität der Menschen in Nordrhein-Westfalen enorm an Bedeutung gewonnen. Dieser Entwicklung trägt die Landesregierung mit der Schaffung einer komfortablen und sicheren Radwegeinfrastruktur Rechnung.

43 Millionen Euro für Bau und Erhalt von Radwegen

Allein in diesem Jahr stellt das Umwelt- und Verkehrsministerium in einer ersten Tranche rund 43 Millionen Euro für den Bau und die Erhaltung von Radwegen an Landesstraßen zur Verfügung.

Umweltminister informiert sich über Ausbau in Bad Oeynhausen

„Der Ausbau der Radwegeinfrastruktur ist eine zentrale Säule für die Mobilitätswende der Zukunft. Ihre Stärkung ist wichtiges Ziel der Landesregierung“, sagte Umwelt- und Verkehrsminister Oliver Krischer am fünften Thementag seiner diesjährigen Informationsreise, die ihn zu einem Radverkehrsinfrastruktur-Projekt nach Bad Oeynhausen führte. „Für die Menschen in Nordrhein-Westfalen wird die Mobilität so Stück für Stück umweltfreundlicher, komfortabler und sicherer“, so der Minister.

1.000 Kilometer neue Radwege geplant

Bis 2027 sollen in NRW zusätzliche 1.000 Kilometer neue Radwege und ein möglichst flächendeckendes Radverkehrsnetz geschaffen werden. Insgesamt umfasst das ausgewiesene „Radnetz NRW“ derzeit eine Gesamtlänge von rund 30.000 Kilometern. Es setzt sich zusammen aus straßenbegleitenden und selbstständig geführten baulichen Radwegen, Radfahrstreifen, Fahrradstraßen sowie für den Radverkehr geeigneten Straßen und Wegen.

„Der öffentliche Verkehr, der Schienenverkehr und der Radverkehr sind das Rückgrat der zukünftigen nachhaltigen und vernetzten Mobilität. Wir werden in den nächsten Jahren mindestens genauso viele Mittel für den Neu- und Ausbau von Radwegen zur Verfügung stellen wie für den Neu- und Ausbau von Landesstraßen“, betonte Minister Krischer.

Dr. Petra Beckefeld, technische Direktorin des Landesbetriebs Straßenbau NRW, ergänzte: „Am Beispiel dieses Radwegprojektes können wir zeigen, dass es Straßen.NRW gelingt, den Ausbau der Radinfrastruktur, wo immer möglich, nachhaltig zu gestalten. So nutzen wir für einen Abschnitt des ersten Radschnellwegs in Ostwestfalen-Lippe die Trasse einer ehemaligen Bundesstraße.“

Radschnellweg 3 durch OWL

Im Juli 2021 wurde die Planungsvereinbarung für ein Teilstück des Radschnellwegs 3 (2. Abschnitt) in Bad Oeynhausen unterschrieben. Die vorhandene Ortsdurchfahrt und ehemalige B61 wird mit Integration des RS 3 zu einem zweispurigen Querschnitt zurückgebaut und damit zum Radschnellweg.

Der RS 3 durch OWL soll eine rund 50 Kilometer lange Verbindung von Herford über Löhne, Bad Oeynhausen und Porta-Westfalica bis nach Minden schaffen. Für die Planungen am RS 3 wurden vier Abschnitte gebildet:

von der Stadtgrenze Herford/Bielefeld bis Löhne-Ort
von Löhne-Ort bis nach Bad Oeynhausen (Flussmündung Werre-Weser)
von Bad Oeynhausen (Flussmündung Werre-Weser) bis zur nördlichen Stadtgrenze Porta Westfalica
von Porta Westfalica (nördliche Stadtgrenze) bis nördlich von Minden (Todtenhausen)

Dr. Petra Beckefeld: „Beim RS3 kooperieren wir neben Bad Oeynhausen mit insgesamt vier Kommunen und einem Kreis. Um die Planungsprozesse zu beschleunigen, schließt Straßen.NRW  regelmäßig Planungsvereinbarungen mit den Kommunen ab. Mit Bad Oeynhausen haben wir bereits 2021 solch eine Vereinbarung geschlossen. Das ermöglicht gleichzeitiges Planen an allen Abschnitten und die Ausweitung der Planungskapazitäten. Man holt also diejenigen mit ins Boot, die sich vor Ort am besten auskennen.“

Weitere Infos hier

Quelle: Land NRW

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