Planungsdialog zur Schienenstrecke Bielefeld-Hannover

 
Am 4. Oktober ging es im 3. Vertiefungs-Workshop um die Klassifizierung der Raumwiderstände, die anzeigen, wie hoch der Aufwand ist, eine Schienenstrecke über eine bestimmte Trasse zu führen. Je sensibler der Bereich, desto höher ist der Raumwiderstand. Beispielhaft seien hier genannt: 

Topographie, Siedlungsstruktur, Naturräume, vorhandene Infrastrukturen. Im Rahmen der Bewertung der Raumwiderstände besteht ein begrenzter, aber doch vorhandener Handlungsspielraum, der in der Veranstaltung fachlich diskutiert wurde. Dabei zeigte sich, dass die DB die Raumwiderstände im Detail etwas anders gewichtet als die maßgeblich entscheidenden Raumordnungsbehörden. Weitere Infos zum Projekt und insbesondere zum Thema Raumwiderstände finden Sie auf https://www.hannover-bielefeld.de/dialog, auch der Ergebnisbericht zum Workshop wird demnächst hier veröffentlicht.
 
Im nächsten Termin am 9. November sollen die Grobkorridore im Plenum vorgestellt werden. Das Plenum, das sich aus verschiedenen Interessengruppen der Projektregion besteht, wird öffentlich und online von 16 bis gegen 19 Uhr tagen.

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EUDR: Trilog-Einigung zu Verschiebung und Erleichterungen sowie EUDR-Umfrage

Die EU-Institutionen haben sich im Trilog zur EUDR am 4.12. zügig geeinigt. Viele der Forderungen der DIHK sind in den Anpassungen enthalten. Die Trilog-Einigung muss noch formal vom Rat und vom Plenum des Europaparlaments (am 16.12.25) angenommen werden. Die DIHK bemüht sich nun, die 4-monatige Review-Phase Anfang 2026 so gut wie möglich zu nutzen. Neben Beispielen bringt die DIHK hierzu auch Umfrageergebnisse ein. An einer bundesweiten Umfrage mit dem Ziel, die Unternehmensperspektive zu Aufwand und Ressourcen zu sammeln und praxisnahe Herausforderungen sichtbar machen, können alle Interessenten gerne teilnehmen.

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