In den vergangenen Monaten wurde der Entwurf des neuen Regionalplanes für Ostwestfalen-Lippe erörtert. Beteiligt waren alle öffentlichen Stellen, Städte und Gemeinden, aber auch die Industrie- und Handelskammern, Handwerkskammern und weitere Betroffene. Dabei konnte durch die Bezirksregierung bereits ein großer Konsens mit den Kommunen hergestellt werden.

Strittig bleiben aber auch weiterhin einzelne Aspekte wie die Prognose der Bevölkerungsentwicklung, aus der sich Flächenkontingente für Wohnen und Wirtschaft ableiten oder wie sich bestimmte Sonderstandorte entwickeln sollen. Beispielsweise konnte nicht abschließend geklärt werden, ob es ein Atommüllzwischenlager in Würgassen geben soll.

Weiterhin zeichnet sich ab, dass der Regionalplan schon sehr bald um einen Teilregionalplan Windenergie ergänzt werden wird, da sich durch die Energiekrise die Rahmenbedingungen entscheidend geändert haben. Im Frühjahr 2023 soll ein überarbeiteter zweiter Entwurf veröffentlicht und in die allgemeine Öffentlichkeitsbeteiligung gegeben werden.

Ende 2023 soll der Regionalplan dann beschlossen und für die kommenden Jahrzehnte gültig sein.