Freiwillige Selbstverpflichtung – Schwerlastverkehr teils schon mit Abbiegeassistent ausgestattet

Viele Unfälle mit Fußgängern und Radfahrern durch abbiegende Lkw und Busse könnten durch sogenannte Abbiegeassistenten vermieden werden. Abbiegeassistenten sind bereits am Markt verfügbare technische Lösungen, die im Straßenverkehr Leben retten können: Sie unterstützen und entlasten Lkw- und Busfahrer/-innen in kritischen Verkehrssituationen.

Eine europaweite schrittweise verpflichtende Einführung von Abbiegeassistenten ist erst ab Juli 2022 für neue Fahrzeugtypen und ab Juli 2024 für neue Fahrzeuge vorgesehen. Das ist Bundesminister Scheuer nicht schnell genug. Daher setzt das BMVI mit der „Aktion Abbiegeassistent“ seit 2018 nationale Anreize für eine freiwillige Selbstverpflichtung zur Verwendung von Abbiegeassistenten: https://www.bmvi.de/SharedDocs/DE/Dossier/Abbiegeassistent/abbiegeassistent.html

Bei den neuen Sattelzugmaschinen, die mit einem Abbiegeassistenzsystem ausgestattet sind, warnt dieses den Fahrer durch ein optisches und akustisches Signal vor einer bestehenden Kollisionsgefahr und trägt somit zu mehr Sicherheit im Straßenverkehr bei.

Die Firma UTM Universal Transport GmbH aus Paderborn, seit 2019 Sicherheitspartner der „Aktion Abbiegeassistent“ des Bundesverkehrsministeriums, konnte am 8. Juni Staatssekretär Steffen Bilger und Bundestagsabgeordneter Dr. Carsten Linnemann die Funktionsweise direkt am Objekt verdeutlichen.

Zum Abbiegeassistent im neuesten Universal-Transport-Video: https://www.youtube.com/watch?v=8nzWFPuzSjU

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