IHK erweitert Angebot für Unternehmen in finanziellen Schieflagen

Werden Unternehmenskrisen nicht rechtzeitig erkannt, stehen gewerbliche Schuldner schnell vor einem Berg von Verbindlichkeiten, der in einem normalen Arbeitsleben kaum noch abzutragen ist. Die Hausbank kündigt die Kredite, Lieferanten, Sozialversicherungsträger und das Finanzamt machen ihre Forderungen geltend. Gerade in der Corona-Pandemie befinden sich viele Branchen in existenzieller Notlage.

Die IHK Ostwestfalen bietet daher ihren Mitgliedern, die in eine finanzielle Krise geraten sind, eine kostenlose Erstberatung zur Regelinsolvenz an. Bereits seit vielen Jahren besteht auf diesem Gebiet eine Zusammenarbeit mit der Schuldnerhilfe Bielefeld gGmbH. Um dem steigenden Beratungsbedarf abzudecken, weitet die IHK ihr Angebot ab Mai aus und bietet ihren Mitgliedern über die Diakonie Paderborn-Höxter e.V. weitere Beratungstermine rund um das Thema Insolvenz an. Das Angebot richtet sich an Kleinunternehmen und Solo-Selbständige.

Die Termine finden coronabedingt als Telefon- oder Videosprechstunde statt. Eine verbindliche Anmeldung ist erforderlich (Kerstin Seitz, 0521-554 159).

 

Weitere Themen

Anfang Dezember gab es eine Einigung zur EUDR. Final muss die Verschiebung im Amtsblatt der Europäischen Union veröffentlicht werden.
Umwelt & Energie

EUDR: Trilog-Einigung zu Verschiebung und Erleichterungen sowie EUDR-Umfrage

Die EU-Institutionen haben sich im Trilog zur EUDR am 4.12. zügig geeinigt. Viele der Forderungen der DIHK sind in den Anpassungen enthalten. Die Trilog-Einigung muss noch formal vom Rat und vom Plenum des Europaparlaments (am 16.12.25) angenommen werden. Die DIHK bemüht sich nun, die 4-monatige Review-Phase Anfang 2026 so gut wie möglich zu nutzen. Neben Beispielen bringt die DIHK hierzu auch Umfrageergebnisse ein. An einer bundesweiten Umfrage mit dem Ziel, die Unternehmensperspektive zu Aufwand und Ressourcen zu sammeln und praxisnahe Herausforderungen sichtbar machen, können alle Interessenten gerne teilnehmen.

weiterlesen