Forschende der TU Chemnitz fanden in einem Projekt zur Arbeitssicherheit heraus, dass beim Einspannen von Bauteilen in Drehmaschinen eine falsche Selbsteinschätzung das größte Risiko für Arbeitsunfälle darstellt.

Seit 2020 untersuchen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Professur Produktionssysteme und -prozesse der Technischen Universität Chemnitz im Projekt „MTZ-Dreh“ die menschliche und technische Zuverlässigkeit am Beispiel einer Werkstückspannung beim Vertikal-Drehen. Hierbei ist das Gefährdungsrisiko der bedienenden Person besonders hoch, da durch die vertikale Auflage ein unsachgemäß eingespanntes Werkstück radial aus dem Arbeitsraum geschleudert werden könnte. Arbeiterinnen und Arbeiter sind damit einem hohen Verletzungsrisiko ausgesetzt. Am Projekt sind die Berufsgenossenschaft Holz und Metall, der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau, die Chemnitzer Unternehmen Starrag GmbH, ARC Solutions GmbH und ATB Arbeit, Technik und Bildung gGmbH sowie die Gebr. Heller Maschinenfabrik GmbH in Nürtingen, die Dynardo GmbH in Weimar und die Mansfeld Anlagenbau und Umwelttechnik AG in Gerbstedt im projektbegleitenden Ausschuss beteiligt.
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