In der „Zukunftscluster-Initiative“ fördert das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) die Zusammenarbeit zwischen zukunftsgestaltenden Akteuren aus Unternehmen, Gesellschaft und Wissenschaft mit einer langfristigen Perspektive über FuE-Vorhaben sowie innovationsbegleitende Aktivitäten; konkret die Entwicklung von herausragenden regionalen Clustern.

Im Rahmen der Hightech-Strategie 2025 der Bundesregierung leisten die Zukunftscluster einen besonderen Beitrag zum Wissens- und Technologietransfer. Sie knüpfen mit dem regionalen Ansatz der Clusterförderung unmittelbar an die Spitzenforschung an und sorgen so dafür, dass Innovationen schneller im Alltag der Menschen ankommen.

Förderziel: Ziel der Förderung ist es, regionale Partner auf Basis exzellenter Ergebnisse aus grundlegender Forschung in Innovationsnetzwerken zu verbinden. Damit soll entscheidend dazu beigetragen werden, dass neueste Technologien, wissenschaftliche Methoden und Instrumente schnellstmöglich in Anwendungen überführt werden.

Gegenstand der Förderung: Gefördert wird die Entwicklung von herausragenden regionalen Clustern in Innovationsfeldern mit hohem Wachstumspotential in bis zu drei Umsetzungsphasen über jeweils drei Jahre. Das BMBF fördert zunächst sechsmonatige Konzeptionsphasenprojekte – in der Regel bei Hochschulen und Forschungseinrichtungen – und anschließend die Umsetzung von erarbeiteten Strategien.

Zuwendungsempfänger: Für die Konzeptionsphase sind Hochschulen, außeruniversitäre Forschungseinrichtungen, Verbände, Vereine und sonstige Organisationen mit FuE-Kompetenz im nicht-wirtschaftlichen Bereich antragsberechtigt. Für die Umsetzungsphasen sind Hochschulen, außeruniversitäre Forschungseinrichtungen, Verbände, Vereine und sonstige Organisationen mit FuE-Kompetenz sowie Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft antragsberechtigt. Die Beteiligung von Start-ups und KMU ist ausdrücklich erwünscht. Sie wird bei der Auswahlentscheidung positiv berücksichtigt.

Höhe der Zuwendung: Die sechsmonatige Konzeptionsphase wird mit bis zu 250 000 Euro gefördert. Es wird ein Eigenanteil von mindestens 20 % erwartet. Zur Förderung in der Umsetzungsphase ausgewählt werden die Wettbewerbsbeiträge mit besonders aussichtsreichen Strategien und Projekten. Für jede der drei maximal möglichen, aufeinander aufbauenden dreijährigen Umsetzungsphasen stehen pro gefördertem Cluster und Jahr Fördermittel in Höhe von bis zu 5 Millionen Euro zur Verfügung.

Antragsverfahren: Das Antragsverfahren ist sowohl für die Konzeptionsphase als auch für die Umsetzungsphasen zweistufig angelegt.

Einreichungsfrist Konzeptionsphase: 15. November 2019
Einreichungstermine für weitere Wettbewerbsrunden werden erst nach Abschluss des Auswahlprozesses der jeweils vorhergehenden Förderrunde hier bekannt gegeben. Es ist ein ein- bis zweijähriger Abstand zwischen den Wettbewerbsrunden geplant. Weitere Informationen zur Förderrichtlinie finden Sie hier.

Am 30. August und 02.September 2019 finden Informationsveranstaltungen in Berlin und Bonn statt. Informationen dazu finden Sie unter: www.bmbf.de/zukunftscluster.

Mit der Abwicklung der Fördermaßnahme hat das BMBF folgenden Projektträger beauftragt:
Projektträger Jülich (PtJ) Geschäftsbereich TRI Forschungszentrum Jülich GmbH 52425 Jülich
Ansprechpartner ist: Herr Dr. Florian Welter Telefon: 0 24 61/61-90 51 Telefax: 0 24 61/61-80 47 E-Mail: ptj-zukunftscluster@fz-juelich.de
Quelle: DIHK