Wenn die Luftfahrt elektrisch wird, können wir regionale Strecken mit Flugzeugen zurücklegen, die weder Ruß noch Kohlendioxid ausstoßen. Im Institut für Technische Thermodynamik des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) arbeitet ein interdisziplinäres Team an einem klimaverträglichen Flieger mit Wasserstoff-Brennstoffzellenantrieb.Der Zeitplan ist ehrgeizig: Mit seinem Team möchte Professor Josef Kallo noch in diesem Jahr ein bemanntes Flugzeug mit leistungsstarkem hybrid-elektrischen Antrieb in die Luft bringen; im kommenden Jahr sind Mittelstreckenflüge geplant. Dass die Technologie funktioniert, hat das DLR-Team bereits gezeigt: 2016 gelang ein erfolgreicher Testflug mit der Hy4 – dem weltweit ersten viersitzigen Passagierflugzeug mit Wasserstoff-Brennstoffzellentechnologie und Elektroantrieb. Seit diesem Meilenstein ist viel passiert: „Wir haben alle Subsysteme leistungsfähiger und zuverlässiger gemacht“, erklärt Josef Kallo, der die Forschungsgruppe Energiesystemintegration des Instituts leitet. „Das bedeutet einen großen Schritt in Richtung Alltagstauglichkeit.“
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Umwelt & Energie
EUDR: Trilog-Einigung zu Verschiebung und Erleichterungen sowie EUDR-Umfrage
Die EU-Institutionen haben sich im Trilog zur EUDR am 4.12. zügig geeinigt. Viele der Forderungen der DIHK sind in den Anpassungen enthalten. Die Trilog-Einigung muss noch formal vom Rat und vom Plenum des Europaparlaments (am 16.12.25) angenommen werden. Die DIHK bemüht sich nun, die 4-monatige Review-Phase Anfang 2026 so gut wie möglich zu nutzen. Neben Beispielen bringt die DIHK hierzu auch Umfrageergebnisse ein. An einer bundesweiten Umfrage mit dem Ziel, die Unternehmensperspektive zu Aufwand und Ressourcen zu sammeln und praxisnahe Herausforderungen sichtbar machen, können alle Interessenten gerne teilnehmen.