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Spezieller Recyclingprozess für Rollen von Kohlenstofffaserverstärktem Tape

Neuer Recyclingprozess für thermoplastische Kohlenstofffaser-Tapes

Der Absatzmarkt für Kunststoffprodukte wächst – und die Umweltbelastung durch nicht-abbaubare Kunststoffe nimmt zu. Das erfordert neue Recyclingprozesse. Am Fraunhofer-Institut für Produktionstechnologie IPT in Aachen haben Forschende einen Recyclingprozess entwickelt. So soll das Faserverbundmaterial gebrauchter Drucktanks in einem Ablöseprozess zurückgewonnen und für neue Leichtbauprodukte wiederverwertet werden. Ziel ist es, Faserverbundkunststoffe (FVK) zu recyceln, ohne dass die Produktqualität abnimmt. Dem Fraunhofer-Team ist dies im Forschungsprojekt »Tankcycling« nun gelungen.

Faserverstärkte Drucktanks – leicht und stabil

Wasserstoff gilt als Energiespeicher der Zukunft – aber wie wird das Gas sicher aufbewahrt?  Wasserstoff für mobile Anwendungen, zum Beispiel im Automobil, kann in stabilen Druckbehältern aus kohlenstofffaserverstärkten Kunststoffen aufbewahrt werden. Diese Drucktanks müssen hochbelastbar und zugleich leicht und korrosionsbeständig sein, damit sie sich für die Elektromobilität eignen. Im Zuge der Energiewende ist die Nachfrage nach hochwertigen Wasserstoffbehältern gestiegen. Grundsätzlich lassen sich jedoch auch andere Flüssigkeiten oder Gase in faserverstärkten Drucktanks speichern.

Kohlenstofffaserverstärkte Tapes abwickeln zum Recycling

Gefertigt werden solche Drucktanks in einem laserunterstützten Tapewickelverfahren: Bei diesem Produktionsprozess wird thermoplastisches glas- oder kohlenfaserverstärktes Tape über einen Basiskörper aus Kunststoff, den sogenannten Liner, gewickelt. Das unidirektionale (UD) Tape, das den Drucktank umspannt, lässt sich im konventionellen Lebenszyklus des Drucktanks nicht weiterverwenden und findet sein Ende im Sondermüll.

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