Gefördert vom BMBF hat das TZI der Universität Bremen eine neue Funktechnologie entwickelt, die Produktionsabläufe in Fabriken deutlich schneller gestalten soll: Hiflecs. Aktuell werden Industriepartner für die Weiterentwicklung gesucht.

Ein Konsortium unter Leitung von Prof. Armin Dekorsy vom Technologie-Zentrum Informatik und Informationstechnik der Universität Bremen hat im Rahmen des Projekts „Hiflecs“ die Grundlagen eines neuen Funkstandards für die Industrie 4.0 entwickelt. Der Funkstandard soll helfen, Produktionsabläufe in Fabriken deutlich effizienter zu gestalten.Hiflecs erfüllt essenzielle Anforderungen, die von Anwendungen der Industrie 4.0 im Bereich der Fertigungsautomatisierung gestellt werden: Schnelligkeit, Zuverlässigkeit und die Fähigkeit, eine Vielzahl von Signalen gleichzeitig zu verarbeiten. Die Latenz, also die Verzögerung der Signalübertragung zwischen Sender und Empfänger, soll damit erstmals die Ansprüche von schnellen Industrieanlagen und Roboter erfüllen – bis jetzt war dies nur mit Verkabelung möglich. Somit können Maschinen im Produktionsprozess deutlich schneller auf veränderte Anforderungen reagieren. Die Ergebnisse und Anwendungsmöglichkeiten werden jetzt in einem Video vorgestellt. Für die Weiterentwicklung der Technik werden aktuell Industriepartner gesucht.
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