Helfende Roboterhände für KMUs

Mit dem aus BMBF Mitteln geförderten Projekt „Simplified Robotic Woodwork“ (SiRoWo) werden Automatisierungslösungen im holzverarbeitenden Handwerk getestet, mit dem Ziel auch weniger forschungsaffine KMUs an den Vorteilen der Digitalisierung und Automatisierung teilhaben zu lassen.

Zuletzt sind deutsche KMU wegen des nur zähen Vorankommens bei der digitalen Transformation in Kritik geraten. Um dem entgegenzuwirken, fördert das BMBF mit der Fördermaßnahme „KMU-NetC“ Verbundprojekte, die an dem spezifischen Bedarf von KMU ausgerichtet sind. Ziel der Projektpartner ist es, dass Industrieroboter künftig auch bei KMU manuelle, körperlich an-strengende und sich wiederholende Fertigungsschritte übernehmen.
So sollen Hard- und Softwarekonzepte entwickelt werden, die sich an den verschiedenen Aufgaben einer Werkstatt orientieren und sich leicht und intuitiv bedienen lassen. Eine mit fachlichem Knowhow breit ausgestattete Datengrundlage soll dabei helfen, dass auch Neulinge ohne großen Investitionsaufwand direkt vom technologischen Fachwissen profitieren können.
Das von der „Forschungsvereinigung Programmiersprachen für Fertigungseinrichtungen e.V.“ koordinierte Projekt „SiRoWo“, bietet eine Automatisierungslösung für das holzverarbeitende Gewerbe an. Dabei nimmt der Industrieroboter der Fachkraft körperlich anstrengende und sich wiederholende Tätigkeiten ab. Gerade im holzverarbeitenden Gewerbe entstehen durch Späne, Staub und Partikel erhebliche Gesundheitsrisiken für die Mitarbeiter. Da die Anweisungen für den Roboter jedoch vom Büro aus erteilt werden, vermindert sich dieses Risiko um ein Vielfaches. Die dadurch gewonnene Zeit kann für strategischen Fragestellungen, dem Produktdesign oder Kundengesprächen eingesetzt werden. So erhofft man sich einen Zuwachs an Produktvielfalt und Produktivität.
Mit ihren Ergebnissen wollen die Projektpartner die Hemmschwelle für den Roboter-Einsatz in KMU senken. Weitere Informationen finden Sie hier: https://www.bmbf.de/de/automatisierung-fuer-kmu-kollege-roboter-an-der-hobelbank-7675.html

Weitere Themen

Anfang Dezember gab es eine Einigung zur EUDR. Final muss die Verschiebung im Amtsblatt der Europäischen Union veröffentlicht werden.
Umwelt & Energie

EUDR: Trilog-Einigung zu Verschiebung und Erleichterungen sowie EUDR-Umfrage

Die EU-Institutionen haben sich im Trilog zur EUDR am 4.12. zügig geeinigt. Viele der Forderungen der DIHK sind in den Anpassungen enthalten. Die Trilog-Einigung muss noch formal vom Rat und vom Plenum des Europaparlaments (am 16.12.25) angenommen werden. Die DIHK bemüht sich nun, die 4-monatige Review-Phase Anfang 2026 so gut wie möglich zu nutzen. Neben Beispielen bringt die DIHK hierzu auch Umfrageergebnisse ein. An einer bundesweiten Umfrage mit dem Ziel, die Unternehmensperspektive zu Aufwand und Ressourcen zu sammeln und praxisnahe Herausforderungen sichtbar machen, können alle Interessenten gerne teilnehmen.

weiterlesen