DIGIZUBIS

„DIGIZUBIS“: IHK Ostwestfalen zeichnet zum zweiten Mal Auszubildende aus

Erneut beeindruckende Ergebnisse hat das Projekt „DIGIZUBIS – Auszubildende digitalisieren ihren Betrieb“ der Industrie- und Handelskammer Ostwestfalen zu Bielefeld (IHK) in der nun zu Ende gegangenen zweiten Auflage hervorgebracht. Insgesamt haben sich 35 Auszubildende aus sieben Unternehmen in der Region sechs Monate lang intensiv mit der Digitalisierung ihrer Betriebe auseinandergesetzt. Unterstützt wurden sie dabei von erfahrenen Coaches der IHK.

Aufgabe der Auszubildenden war es zunächst, Digitalisierungspotenziale in ihren Unternehmen zu identifizieren und zu analysieren. Im zweiten Schritt ging es an die Erarbeitung konkreter Lösungen.

So hat der Fachkräftenachwuchs eines Bauelemente-Herstellers beispielsweise eine effiziente Poolfahrzeugverwaltung entwickelt, die die bisherige, oft zeitraubende Zettelvergabe ablöst und dabei noch übersichtlicher gestaltet. Weitere Projekte umfassten etwa die Entwicklung eines digitalen Besucherportals oder die Implementierung smarter Gitterboxen im Lagereingang, die eine effizientere Lagerhaltung ermöglicht.

Die Projekte wurden jetzt im Finale bei der IHK vorgestellt. Teilgenommen haben Teams folgender Unternehmen: Creos Lernideen und Beratung GmbH (Bielefeld), EGE GmbH (Verl), GuS glass + safety & GmbH & Co. KG (Lübbecke), kfh Immobilien Management GmbH (Bielefeld), MarcanT AG (Bielefeld), Smurfit Kappa GmbH (Delbrück) sowie Wellmann Anlagentechnik GmbH (Halle). Dietmar Niedziella, Referatsleiter Höhere Berufsbildung, würdigte die kreativen und innovativen Ergebnisse des Projekts.

Er betonte die Möglichkeit für die Auszubildenden, ihre eigenen Ideen zu entwickeln und wertvolle Erfahrungen in Selbstorganisation und Projektmanagement zu sammeln. Gleichzeitig hob er hervor, wie wichtig es für Unternehmen sei, Digitalisierungsprozesse neu zu denken und innovative Lösungen zu entwickeln, um wettbewerbsfähig zu bleiben.

Zusammen mit den Projektleitern Benjamin Schattenberg und Bodo Venker überreichte Dietmar Niedziella den Teilnehmerinnen und Teilnehmern eine wohlverdiente Auszeichnung für ihre herausragenden Leistungen und innovativen Ideen. Diese Auszeichnung ist nicht nur eine Anerkennung für ihre Arbeit, sondern auch eine Bestätigung für die Bedeutung und den Erfolg des Projekts DIGIZUBIS.

Lobende Worte für das Projekt gab es auch von Unternehmensseite: „Unsere Auszubildenden sind dadurch noch enger zusammengewachsen, haben viel zum Thema Projektarbeit gelernt und haben dem Unternehmen mit dem digitalen Besucherportal einen Mehrwert gebracht“, erklärte Sabine Hewett, Leiterin Personal- und Organisationsentwicklung sowie Prozessoptimierung bei der MarcanT AG.

Das Projekt soll im Herbst 2024 in einer dritten Auflage fortgeführt werden.

Weitere Themen

Anfang Dezember gab es eine Einigung zur EUDR. Final muss die Verschiebung im Amtsblatt der Europäischen Union veröffentlicht werden.
Umwelt & Energie

EUDR: Trilog-Einigung zu Verschiebung und Erleichterungen sowie EUDR-Umfrage

Die EU-Institutionen haben sich im Trilog zur EUDR am 4.12. zügig geeinigt. Viele der Forderungen der DIHK sind in den Anpassungen enthalten. Die Trilog-Einigung muss noch formal vom Rat und vom Plenum des Europaparlaments (am 16.12.25) angenommen werden. Die DIHK bemüht sich nun, die 4-monatige Review-Phase Anfang 2026 so gut wie möglich zu nutzen. Neben Beispielen bringt die DIHK hierzu auch Umfrageergebnisse ein. An einer bundesweiten Umfrage mit dem Ziel, die Unternehmensperspektive zu Aufwand und Ressourcen zu sammeln und praxisnahe Herausforderungen sichtbar machen, können alle Interessenten gerne teilnehmen.

weiterlesen