Die Montageplanung und Montage selbst sind momentan noch kostspielig und zeitintensiv. Sie verschlingen 30 bis 50 Prozent der Personalkosten und umfassen etwa 20 Prozent der Gesamtkosten für die Herstellung eines Produkts. Mitunter fließt die Hälfte der Produktionszeit in diese Aufgaben. Gründe hierfür sind zum einen ein zeitintensives Vorgehen bei der Montageplanung mit vielen Schleifen. Zum anderen ist das zunächst naheliegende Umsatteln auf mehr Automatisierung oft aus technischen oder wirtschaftlichen Gründen nicht gut umsetzbar. Sinnvoll wäre es deshalb, die Montageplanung mit der tatsächlichen Montage zu verknüpfen und beide Stellen zu optimieren. Hieran haben Expertinnen und Experten des Fraunhofer IPA in den letzten Jahren gearbeitet. Zuletzt erhielten sie hierfür eine Förderung des Exist-Programms vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz.
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