Das ist ab 2024 neu in der „Passgenauen Besetzung“

Die Industrie- und Handelskammer Ostwestfalen zu Bielefeld unterstützt mit dem Projekt „Passgenaue Besetzung“ Unternehmen bei der Besetzung von Ausbildungsplätzen. In diesem Rahmen werden Jugendliche passgenau mit Unternehmen zusammengebracht und die Fachkräftesituation auf diese Weise verbessert.

Passgenaue Besetzung ab 2024

Aufgrund der Erfolge, die bereits durch dieses Förderprojekt erzielt werden konnten, geht es ab 2024 in die nächste Runde und wird sogar ausgeweitet. Bisher war das Angebot auf Kleine und Mittlere Unternehmen (KMU) beschränkt. Seit 2024 steht das Beratung- und Vermittlungsangebot nunmehr ALLEN Unternehmen, unabhängig von Mitarbeiteranzahl und Jahresumsatz, zur Verfügung.

Was ändert sich bei der „Passgenauen Besetzung“ für Sie als Unternehmen und Ausbildungsbetrieb?

Für Sie ändert sich wenig, die Beratung im Fördermittelprojekt ist nach wie vor ganzjährig möglich und immer kostenfrei. Ermöglicht wird das weiterhin durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK), welches als Fördermittelgeber unterstützt. Der frühere zweite Fördermittelgeber, der ESF, ist seit 2024 jedoch nicht mehr beteiligt. Der Formale Aufwand ist gering: Zwecks Dokumentation ist ein Beratungsprotokoll zu führen. Dies wird von den Beraterinnen und Beratern vorausgefüllt und ist lediglich unterzeichnet zurückzusenden.
Wer also interessiert ist, das Beratungsangebot erstmalig in Anspruch zu nehmen und sich beim Azubi-Recruiting kostenfrei unterstützen lassen möchte, kann sich gerne bei Stephanie Wiedey unter 0521-554-143 oder s.wiedey@ostwestfalen.ihk.de melden.

 

 

Weitere Themen

Anfang Dezember gab es eine Einigung zur EUDR. Final muss die Verschiebung im Amtsblatt der Europäischen Union veröffentlicht werden.
Umwelt & Energie

EUDR: Trilog-Einigung zu Verschiebung und Erleichterungen sowie EUDR-Umfrage

Die EU-Institutionen haben sich im Trilog zur EUDR am 4.12. zügig geeinigt. Viele der Forderungen der DIHK sind in den Anpassungen enthalten. Die Trilog-Einigung muss noch formal vom Rat und vom Plenum des Europaparlaments (am 16.12.25) angenommen werden. Die DIHK bemüht sich nun, die 4-monatige Review-Phase Anfang 2026 so gut wie möglich zu nutzen. Neben Beispielen bringt die DIHK hierzu auch Umfrageergebnisse ein. An einer bundesweiten Umfrage mit dem Ziel, die Unternehmensperspektive zu Aufwand und Ressourcen zu sammeln und praxisnahe Herausforderungen sichtbar machen, können alle Interessenten gerne teilnehmen.

weiterlesen