Einfach per Klick die passende Datei ausgewählt und zack: Der 3D-Drucker druckt zu Hause einen dekorativen Teelichthalter, eine Schmuckdose oder einen Modellbaukran – ohne selbst zu programmieren. Das ist die Geschäftsidee der Geschwister Fabisch aus Vlotho.

Anna, Laura und Raoul Fabisch bieten unter www.may-b.org eine Handelsplattform für 3D-Druckdateien an. Hier können Entwickler ihre Produktdateien hochladen. Kunden laden bei Interesse die Druckdaten per Download auf ihren 3D-Drucker und können das Produkt so direkt herstellen. „Wir bieten den Unternehmen die Möglichkeit, ihre physischen Produkte zu digitalisieren und bieten einen zusätzlichen innovativen Kanal zur Vermarktung“, erklärt Laura Fabisch die Grundidee des Start-ups.

Gezahlt wird das Produkt pro Stück (Pay per Print). Damit Kunden nicht viele Ausdrucke zum Preis von einem herstellen, gelangen die Daten als so genanntes Layer-by-Layer-Streaming zum Kunden. Das heißt, die Druckdatei wird für jede Druckschicht des 3D-Produktes einzeln übertragen und nicht gespeichert – alle Daten gehen direkt an den Drucker. So kann auch die Datei nicht gespeichert oder weiterverkauft werden.

Mehr zu diesem Thema in der aktuellen Ausgabe unseres Magazins „Ostwestfälische Wirtschaft“.