Ärger mit der Bürokratie? IHK sucht Ihre kuriosen Erfahrungen

Die Datenschutzgrundverordnung, Aufbewahrungsfristen oder etwa die Anfang dieses Jahres eingeführte Bon-Pflicht: Deutschland spielt beim Thema Bürokratie Champions League. Die gewerbliche Wirtschaft klagt seit langem über die Belastungen durch bürokratische Vorgaben. Diese kosten viel Geld und binden wertvolle Ressourcen. Deshalb versucht die IHK Ostwestfalen in einem Projekt die größten Bürokratieärgernisse ihrer Mitgliedsunternehmen zu ermitteln.

Der Gesetzgeber hat bisher drei Bürokratieabbaugesetze verabschiedet, damit die Wirtschaft entlastet wird. Dennoch nimmt die Bürokratie gefühlt weiter zu. Alle Unternehmerinnen und Unternehmer, die Erfahrungen mit kuriosen Vorschriften haben, können diese an Projektbetreuerin Carolin Reiser mailen oder telefonisch mit ihr Kontakt aufnehmen.

Die IHK wird das bürokratische Kuriositätenkabinett veröffentlichen und zum Anlass nehmen, sich weiter für ein Weniger an Bürokratie einzusetzen.

Ansprechpartnerin:

Carolin Reiser
Industrie- und Handelskammer Ostwestfalen zu Bielefeld
Elsa-Brändström-Str. 1 – 3, 33602 Bielefeld
Tel.: 0521554175
E-Mail: c.reiser@ostwestfalen.ihk.de

Hier finden Sie den Link des DIHKs für weiterführende Informationen:
https://www.dihk.de/de/themen-und-positionen/wirtschaftspolitik/buerokratieabbau 

Bildquelle: stokkete/stock.adobe.com

Weitere Themen

Anfang Dezember gab es eine Einigung zur EUDR. Final muss die Verschiebung im Amtsblatt der Europäischen Union veröffentlicht werden.
Umwelt & Energie

EUDR: Trilog-Einigung zu Verschiebung und Erleichterungen sowie EUDR-Umfrage

Die EU-Institutionen haben sich im Trilog zur EUDR am 4.12. zügig geeinigt. Viele der Forderungen der DIHK sind in den Anpassungen enthalten. Die Trilog-Einigung muss noch formal vom Rat und vom Plenum des Europaparlaments (am 16.12.25) angenommen werden. Die DIHK bemüht sich nun, die 4-monatige Review-Phase Anfang 2026 so gut wie möglich zu nutzen. Neben Beispielen bringt die DIHK hierzu auch Umfrageergebnisse ein. An einer bundesweiten Umfrage mit dem Ziel, die Unternehmensperspektive zu Aufwand und Ressourcen zu sammeln und praxisnahe Herausforderungen sichtbar machen, können alle Interessenten gerne teilnehmen.

weiterlesen