Elektronische Haut: Physikerin der TU Graz entwickelt multisensorisches Hybridmaterial

Die von Anna Maria Coclite entwickelte „Smart Skin“ ist der menschlichen Haut sehr ähnlich. Es misst gleichzeitig Druck, Feuchtigkeit und Temperatur und erzeugt elektronische Signale. So sind sensiblere Roboter oder intelligentere Prothesen denkbar.

Die Haut ist das größte Sinnesorgan und gleichzeitig der Schutzmantel des Menschen. Es „fühlt“ mehrere Sinneseindrücke gleichzeitig und meldet Informationen über Feuchtigkeit, Temperatur und Druck an das Gehirn. Für Anna Maria Coclite ist ein Material mit solchen multisensorischen Eigenschaften „eine Art ‚heiliger Gral‘ in der Technologie intelligenter künstlicher Materialien. Insbesondere Robotik und intelligente Prothetik würden von einem besser integrierten, präziseren Sensorsystem profitieren, das der menschlichen Haut ähnelt.“ Dem ERC-Grant-Gewinner und Forscher am Institut für Festkörperphysik der TU Graz ist es gelungen, mit einem neuartigen Verfahren das Drei-in-Eins-Hybridmaterial „Smart Skin“ für die nächste Generation künstlicher, elektronischer Haut zu entwickeln.
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