Vor dem Termin hatte die Bundesnetzagentur das Ausschreibungsvolumen von 1.500 auf 1.243 MW eingekürzt. Trotzdem blieb die Auktion mit Zuschlägen von 1.110 MW unterzeichnet. Immerhin war dies die höchste Zuschlagsmenge seit vier Jahren. Aufgrund des unzureichenden Wettbewerbs lagen die Gebote wieder nahe am Höchstwert von 6 Cent/kWh: Der mengengewichtete durchschnittliche Zuschlagswert lag bei 5,91 Cent/kWh.

Die gekürzte Ausschreibungsmenge zeigte also Wirkung, da bei der letzten Runde der Zuschlagswert noch genau dem Höchstwert entsprochen hatte. Über die Hälfte der Zuschlagsmenge konnten die norddeutschen Bundesländer Schleswig-Holstein (37 Zuschläge, 295 MW) und Niedersachsen (23 Zuschläge, 263 MW) auf sich vereinen. Der Ausbau in Süddeutschland kommt kaum voran, wie die insgesamt fünf Zuschläge für Baden-Württemberg und Bayern zeigen.

Quelle: DIHK