Der VEA hat seinen jährlichen Netznutzungsentgeltvergleich veröffentlicht. Die Netzentgelte in der für die meisten mittelständischen Industrieunternehmen relevanten Mittelspannungsebene sind im Schnitt gegenüber dem Vorjahr (April 2019) um 5,2 Prozent gestiegen. In der Niederspannungsebene sind die Netzentgelte im Schnitt um 3,9 Prozent gestiegen.

Der Preisvergleich des VEA berücksichtigt die Netzentgelte von 801 Netzbetreibern für
mittelständische Sondervertragskunden. Durchschnittlich betragen die Netzentgelte auf
Mittelspannungsebene 4,46 Ct/kWh (Steigerung um 0,22 Ct/kWh bzw. 5,2 Prozent) und im Bereichder Niederspannungsebene bei 7,55 Ct/kWh (Steigerung um 0,28 Ct/kWh bzw. 3,9 Prozent).

Dabei ist allerdings zu berücksichtigen, dass die Preisdifferenzen zwischen den einzelnen
Netzbetreibern sehr groß ist. Bei den zehn teuersten Netzbetreibern müssen mittelständische mSondervertragskunden durchschnittlich 7,57 Ct/kWh (Mittelspannung) bzw. 13,77 Ct/kWh (Niederspannung) für die Netznutzung zahlen, während dieselbe Leistung bei den zehn günstigsten Netzversorgern lediglich 2,36 Ct/kWh (Mittelspannung) bzw. 4,17 Ct/kWh (Niederspannung) kostet.

Die Veröffentlichung des VEA finden Sie hier.

Quelle: DIHK