Neuer LED.Check: Wieviel spart LED-Beleuchtung in der Fabrikhalle ein?

LED-Lampen sparen Strom, das ist inzwischen bekannt, doch in großen Fertigungshallen oder anderen Räumen in Industrie und Gewerbe gestaltet sich der Umstieg auf die zeitgemäßen Leuchtmittel doch etwas aufwendiger als im heimischen Wohnzimmer. Eine Entscheidungs- und Rechenhilfe für den Ersatz von Leuchtstoffröhren bietet die EnergieAgentur.NRW jetzt mit einem neuen Online-Rechner, dem LED.Check.

Mit dem LED.Check lässt sich herausfinden, um wieviel der Stromverbrauch sinken kann, wenn Leuchtstoffröhren in einer Fabrikhalle gegen LED-Röhren ausgetauscht werden. Abgefragt werden dafür unter anderem der individuelle Strompreis, die Röhrenlänge und -anzahl, die Art des Vorschaltgerätes sowie die Betriebsdauer pro Tag und pro Jahr. Einige Felder, beispielsweise zur Lebensdauer der Leuchtmittel, sind je nach Lampentyp bereits mit Durchschnittswerten ausgefüllt, die aber überschrieben werden können. Als Ergebnis werden die jährlich eingesparten Stromkosten und die Verringerung von CO2-Emissionen errechnet.

Ein zusätzlicher Service des LED-Checks: Der Nutzer oder die Nutzerin kann verschiedene Settings beziehungsweise Hallen mit unterschiedlicher Ausstattung anlegen und miteinander vergleichen.Die alten Vorschaltgeräte in den Leuchten – konventionelle (KVG) oder elektronische (EVG) – werden zum Betrieb der LED-Lampen nicht gebraucht. Sie müssen aber in den Leuchten verbleiben, da sonst eine Bauartveränderung vorgenommen wird und der Versicherungsschutz erlöschen kann. Aus diesem Grund wird der Starter, wenn vorhanden, durch einen speziellen anderen ersetzt, der der LED-Röhre beiliegt. „Vor der Umstellung sollte auf jeden Fall ein Elektriker konsultiert werden“, sagt Thomas Heider, Berater für Energieanwendung und Klimaschutz in Industrie und Gewerbe bei der EnergieAgentur.NRW, „denn nur er kann entscheiden, welche LED-Röhren zu den vorhandenen Leuchten passen.“

Der LED.Check ist hier zu finden: https://unternehmen.energieagentur.nrw/led-check

Quelle: EnergieAgentur.NRW

Weitere Themen

Anfang Dezember gab es eine Einigung zur EUDR. Final muss die Verschiebung im Amtsblatt der Europäischen Union veröffentlicht werden.
Umwelt & Energie

EUDR: Trilog-Einigung zu Verschiebung und Erleichterungen sowie EUDR-Umfrage

Die EU-Institutionen haben sich im Trilog zur EUDR am 4.12. zügig geeinigt. Viele der Forderungen der DIHK sind in den Anpassungen enthalten. Die Trilog-Einigung muss noch formal vom Rat und vom Plenum des Europaparlaments (am 16.12.25) angenommen werden. Die DIHK bemüht sich nun, die 4-monatige Review-Phase Anfang 2026 so gut wie möglich zu nutzen. Neben Beispielen bringt die DIHK hierzu auch Umfrageergebnisse ein. An einer bundesweiten Umfrage mit dem Ziel, die Unternehmensperspektive zu Aufwand und Ressourcen zu sammeln und praxisnahe Herausforderungen sichtbar machen, können alle Interessenten gerne teilnehmen.

weiterlesen