Entwicklungen im Chemikalienbereich / Harmonisierte Giftinformationen: ECHA richtet Online-Konferenz aus

Am 2. Juni führt die Europäische Chemikalienagentur per Webinar eine Konferenz zum sicheren Umgang mit Chemikalien durch (Safer Chemicals Conference 2020). Neben Erläuterungen der ECHA zu eigenen Vorhaben steht dabei u.a. die Frage im Mittelpunt, wie sich Unternehmen auf kommende Vorgaben im Chemikalienbereich vorbereiten können.

Die Veranstaltung – in englischer Sprache – richtet sich vor allem an Unternehmen, welche Artikel mit besonders besorgniserregenden Stoffen oder gesundheitskritische Mischungen herstellen / in der EU vermarkten.

Dabei können teilnehmende Unternehmen eigene Fragen – auch im Nachgang der Veranstaltung – an die ECHA übermitteln. Auch eine Aufzeichnung der Veranstaltung durch die ECHA ist vorgesehen.

Eine Registrierung ist nach Angaben der ECHA zur Teilnahme nicht notwendig.

U.a. folgende Themenblöcke werden behandelt:

  • Nachverfolgung von Stoffen in der Lieferkette
  • Vorbereitung der Datenübermittlung hinsichtlich besorgniserregender Stoffe in Produkten
    (kommende SCIP-Datenbank, verpflichtend ab Januar 2021)
  • Handhabung besorgniserregender Stoffe in Produkten / Umgang mit Artikeln, welche besonders besorgniserregende Stoffe enthalten
  • Harmonisierte Giftinformationen / Anhang VIII der CLP-Verordnung
    Anwendung des UFI-Codes
  • Vorbereitung der Informationsübermittlung teps to take as industry
  • Demo: “How to prepare a poison centre notification”

Weitere Informationen zur Veranstaltung sowie den Teilnahmelink finden Sie hier.

Quelle: DIHK

Weitere Themen

Anfang Dezember gab es eine Einigung zur EUDR. Final muss die Verschiebung im Amtsblatt der Europäischen Union veröffentlicht werden.
Umwelt & Energie

EUDR: Trilog-Einigung zu Verschiebung und Erleichterungen sowie EUDR-Umfrage

Die EU-Institutionen haben sich im Trilog zur EUDR am 4.12. zügig geeinigt. Viele der Forderungen der DIHK sind in den Anpassungen enthalten. Die Trilog-Einigung muss noch formal vom Rat und vom Plenum des Europaparlaments (am 16.12.25) angenommen werden. Die DIHK bemüht sich nun, die 4-monatige Review-Phase Anfang 2026 so gut wie möglich zu nutzen. Neben Beispielen bringt die DIHK hierzu auch Umfrageergebnisse ein. An einer bundesweiten Umfrage mit dem Ziel, die Unternehmensperspektive zu Aufwand und Ressourcen zu sammeln und praxisnahe Herausforderungen sichtbar machen, können alle Interessenten gerne teilnehmen.

weiterlesen