Sonnenpower für nachhaltige Pasta

Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V. (DLR) arbeitet im Rahmen des EU-Projekt HiFlex (High storage density solar power plant for Flexible energy systems) zusammen mit internationalen Partnern, wie z.B. einem sehr großen Pasta-Produzent an einer nachhaltigen Energiebereitstellung für die Herstellung und Trocknung von Nudeln. So soll der CO2-Fußabdruck der Pasta schrumpfen.In den nächsten zwei Jahren soll in unmittelbarer Nähe einer Nudelfabrik im süditalienischen Foggia ein einmaliges Energieversorgungssystem entstehen. Mit der Pilotanlage wollen die HiFlex-Projektpartner zeigen, dass sie rund um die Uhr Strom und Wärme aus erneuerbaren Ressourcen herstellen sowie bedarfsgerecht und zuverlässig für den Produktionsprozess bereitstellen können.

Kernkomponente der Pilotanlage ist der DLR-Solarreceiver CentRec. Rund 500 bewegliche Spiegel bündeln Sonnenstrahlen auf einen Punkt an der Spitze eines Turms, wo der spezielle Strahlungsempfänger (CentRec) eingebaut ist. Dieser nutzt die gebündelte Sonnenenergie, um kleine Keramikpartikel auf Temperaturen von bis zu 1.000 Grad Celsius aufzuheizen, welche sich dann in großen wärmeisolierten Behältern speichern lassen. Bei Bedarf wird die Wärme aus den heißen Partikeln genutzt, um Dampf für einen Stromgenerator oder heißes Gas für industrielle Prozesswärme zu erzeugen. So kann die Anlage zum Beispiel auch nachts Energie bereitstellen.
Wenn die Sonne einmal nicht intensiv genug scheint, können die Partikel mit erneuerbarer Energie aus Wind, Photovoltaik oder Biogas erhitzt werden.

Mehr Informationen über das HiFlex-Projekt finden Sie hier: https://www.dlr.de/content/de/artikel/news/2020/04/20201009_eu-projekt-hiflex-sonnenpower-fuer-nachhaltige-pasta.html

Weitere Themen

Anfang Dezember gab es eine Einigung zur EUDR. Final muss die Verschiebung im Amtsblatt der Europäischen Union veröffentlicht werden.
Umwelt & Energie

EUDR: Trilog-Einigung zu Verschiebung und Erleichterungen sowie EUDR-Umfrage

Die EU-Institutionen haben sich im Trilog zur EUDR am 4.12. zügig geeinigt. Viele der Forderungen der DIHK sind in den Anpassungen enthalten. Die Trilog-Einigung muss noch formal vom Rat und vom Plenum des Europaparlaments (am 16.12.25) angenommen werden. Die DIHK bemüht sich nun, die 4-monatige Review-Phase Anfang 2026 so gut wie möglich zu nutzen. Neben Beispielen bringt die DIHK hierzu auch Umfrageergebnisse ein. An einer bundesweiten Umfrage mit dem Ziel, die Unternehmensperspektive zu Aufwand und Ressourcen zu sammeln und praxisnahe Herausforderungen sichtbar machen, können alle Interessenten gerne teilnehmen.

weiterlesen