Banking, Mails, Shopping: Immer mehr Daten werden online gesammelt, verarbeitet und gespeichert. Gleichzeitig steigen die Anforderungen, diese sicher zu verschlüsseln. Denn Quantencomputer könnten aktuelle Verschlüsselungen in Zukunft knacken. Gefragt sind Lösungen, die heute und auch zukünftig vertrauenswürdige IT-Systeme ermöglichen. Im Sonderforschungsbereich (SFB) „CROSSING“ (Cryptography-Based Security Solutions: Enabling Trust in New and Next Generation Computing Environments) arbeiten Wissenschaftler*innen daran, Sicherheitslösungen auf Grundlage von Kryptografie zu entwickeln, die selbst leistungsfähigen Quantencomputern standhalten sollen. In dem Gemeinschaftsprojekt kooperiert die TU Darmstadt mit der Universität Paderborn, der Universität Duisburg-Essen, der Universität Regensburg sowie dem Fraunhofer-Institut für Sichere Informationstechnologie (SIT) in Darmstadt. Mehr als 65 Forscher*innen aus den Bereichen Quantenphysik, Kryptografie, Systemsicherheit und Software-Engineering arbeiten interdisziplinär zusammen, um durch die neuen Sicherheitslösungen Vertrauen in die aktuelle und nächste Generation von Computerumgebungen zu schaffen. Im vergangenen Jahr wurde der SFB, der seit 2014 von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) gefördert wird, um eine dritte Laufzeit mit einer Fördersumme von zehn Millionen Euro bis 2026 verlängert.
Weiterlesen: https://www.uni-paderborn.de/nachricht/100419

Umwelt & Energie
EUDR: Trilog-Einigung zu Verschiebung und Erleichterungen sowie EUDR-Umfrage
Die EU-Institutionen haben sich im Trilog zur EUDR am 4.12. zügig geeinigt. Viele der Forderungen der DIHK sind in den Anpassungen enthalten. Die Trilog-Einigung muss noch formal vom Rat und vom Plenum des Europaparlaments (am 16.12.25) angenommen werden. Die DIHK bemüht sich nun, die 4-monatige Review-Phase Anfang 2026 so gut wie möglich zu nutzen. Neben Beispielen bringt die DIHK hierzu auch Umfrageergebnisse ein. An einer bundesweiten Umfrage mit dem Ziel, die Unternehmensperspektive zu Aufwand und Ressourcen zu sammeln und praxisnahe Herausforderungen sichtbar machen, können alle Interessenten gerne teilnehmen.