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Vom For­schungs­pro­jekt zum Start-up: KI-Markt­platz op­ti­miert Pro­duk­ti­ons­pro­zes­se

Produktionszeiten verringern, Kosten sparen und Fehler identifizieren – künstliche Intelligenz (KI) ist ein wichtiger Schlüssel in der Produktentstehung. Um Anwender*innen, Anbieter*innen und Expert*innen für KI zusammenzubringen, haben achtzehn Partner*innen aus Wissenschaft und Wirtschaft im Rahmen des Forschungsprojekts „KI-Marktplatz“ eine digitale Plattform entwickelt. Während der dreijährigen Projektlaufzeit konnten bereits zahlreiche Lösungen für konkrete Industrieanwendungen erarbeitet werden. Jetzt ist aus dem Vorhaben, an dem das Heinz Nixdorf Institut der Universität Paderborn federführend beteiligt war, ein digitales Start-up entstanden, das Unternehmen in ganz Deutschland ab sofort einen einfachen Zugang zu KI-Anwendungen von Drittanbietern ermöglicht.

Innerhalb der dreijährigen Projektlaufzeit konnten die Wissenschaftler*innen mit der Plattform bereits einige Pilotprojekte erfolgreich umsetzen. Für den international tätigen Landmaschinenhersteller „CLAAS“ ist beispielsweise eine Wissensdatenbank entstanden, mit der gleiche und ähnliche Bauteile im Bestand gefunden werden können. Vor dem Hintergrund stetig steigender Produktkomplexität und Variantenvielfalt bietet die Wiederverwendung von Bauteilen eine wichtige Möglichkeit, um Fertigungs-, Entwicklungs- und Lagerkosten zu sparen. Der Geldautomatenhersteller „Diebold Nixdorf“ konnte durch das Projekt u. a. die Bearbeitungszeit von Servicefällen reduzieren, da die KI die Ursache einer Störung lokalisiert, bevor überhaupt Techniker*innen am Gerät eintreffen.

Weitere Informationen finde Sie HIER im Presseportal der Universität Paderborn.

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