IHK NRW übergibt die neue Studie an NRW-Wirtschaftsministerin Mona Neubaur: (v.l.n.r.) Petra Göbbels, Simone Bergmann, Gabriela Pantring, Dr. Ralf Mittelstädt, Mona Neubaur und Prof. Dr. Christine Volkmann

Gründung von Frauen – Studie gibt Einblick in Gründungsaktivitäten

Gründung von Frauen: Die Zahl der Unternehmensgründungen ist seit Jahren rückläufig und auch die Unternehmensnachfolge gestaltet sich zunehmend schwieriger. Ein vielversprechendes Potenzial stellen Frauen dar, die bisher bei Existenzgründungen und Unternehmensnachfolgen unterrepräsentiert sind. Eine aktuelle Studie geht der Frage nach, was getan werden kann, um mehr Frauen für das Thema Existenzgründung und Unternehmertum zu begeistern.

Über 1.400 Gründerinnen und Nachfolgerinnen an Studie beteiligt

Eine aktuelle Studie der Bergischen Universität Wuppertal im Auftrag von IHK NRW, an der mehr als 1.400 Gründerinnen und Nachfolgerinnen teilgenommen haben, gibt erstmals einen fundierten Einblick in das Thema Gründung von Frauen in Nordrhein-Westfalen. In einer virtuellen Podiumsdiskussion werden die Ergebnisse der Studie vertieft und gemeinsam Handlungsbedarfe, Optionen und konkrete Schritte zur Förderung des weiblichen Unternehmertums in NRW diskutiert.

Nachfolgerin aus Bielefeld bei Podiumsdiskussion dabei

Mit dabei ist unter anderem Monique Plönnigs, Nachfolgerin und Inhaberin des Pagenberg Concept Store in Bielefeld.

Gründung von Frauen: Großes Potenzial bleibt bislang ungenutzt

Bei Start-up-Gründungen und Unternehmensnachfolgen sind Frauen bislang stark unterrepräsentiert. Bei den Selbständigen insgesamt beträgt ihr Anteil immerhin noch 37 Prozent. “Damit bleibt nicht nur ein großes Potenzial ungenutzt, sondern wir verzichten auch auf zusätzliches Wachstum”, betont Dr. Ralf Mittelstädt, Hauptgeschäftsführer von IHK NRW.

Die breit angelegte Studie mit über 1.400 befragten Gründerinnen und Nachfolgerinnen hat gezeigt, dass vielen Unternehmerinnen geeignete Unterstützungsangebote und Netzwerke fehlen, um erfolgreich am Markt zu agieren und Herausforderungen zu meistern. Außerdem wünschen sie sich generell mehr Sichtbarkeit.

Studienergebnisse werden am 22.11. vorgestellt

Anlässlich der Vergabe des Gründungspreises NRW 2023, am 23. Oktober 2023, hat IHK NRW die Studie an Mona Neubaur, Ministerin für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen übergeben.

Die Studienergebnisse stellt IHK NRW in einer Veranstaltung am Mittwoch, 22. November 2023, von 12.30 bis 13.30 Uhr online vor.

Die Teilnehmenden sind herzlich eingeladen, Fragen zu stellen und sich aktiv am Dialog zu beteiligen. Seien Sie dabei und führen Sie mit uns einen spannenden Austausch über die zukünftige Entwicklung des weiblichen Unternehmertums. Hier können Sie sich anmelden.

 

Foto: © MWIKE NRW / Udo Geisler

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