Wozu benötige ich überhaupt einen Businessplan? Ich habe doch alle Ideen in meinem Kopf und mein Bauchgefühl sagt mir, dass es klappt. Das ist schön und gut, aber ein Geschäft, welches Ihren Lebensunterhalt sichern soll, sollten Sie nicht aus einem reinen Bauchgefühl heraus gründen.

Durch die Businessplan-Erstellung müssen Sie Ihre Ideen zu Ende denken und in konkrete Zahlen umsetzen, dies fällt vielen Gründern schwer. Es stehen konkrete Fragen im Raum, auf die Sie als Unternehmer/in Antworten haben sollten.

  • Welchen Kundennutzen hat mein Produkt?
  • Wie setze ich mich gegen meine Konkurrenten durch?
  • Wie akquiriere ich neue Kunden oder Aufträge?
  • Im Prinzip besteht jeder Businessplan aus drei Teilen:
  • Auf welchen Wegen kommt mein Produkt zum Kunden?
  • Wie mache ich auf mich aufmerksam?
  • Welche Preise muss und kann ich erzielen?
  • Wie kalkuliere ich überhaupt meinen Produktpreis oder Stundensatz?
  • Welche Rechtsform soll ich für mein Unternehmen wählen?
  • Wie sichere ich mich gegen Risiken ab? Wie plane ich meine Altersvorsorge?
  • Ist die Idee überhaupt rentabel?
  • Wie plane ich meine Liquidität?
  • Wie mache ich eine Ertragsvorschau?
  • Wie hoch ist mein Kapitalbedarf

Ein Businessplan hilft Ihnen diese Fragen zu beantworten und ist IHR Leitfaden für die Gründung. Darüber hinaus benötigen Sie einen Businessplan bei der Beantragung von Fördermitteln und Darlehen. Er besteht üblicherweise aus:

  1. Konzept (Textteil, Beschreibung des Vorhabens),
  2. Finanzplan (Zahlenteil mit privatem Finanzbedarf, Rentabilitätsvorschau, Liquiditätsplanung sowie Kapitalbedarf und Finanzierung),
  3. Anhang (z.B. Lebenslauf mit Angaben zu Ausbildung, beruflichem Werdegang oder Branchenerfahrung).

https://www.gruendungswerkstatt-nrw.de/

Autor: Ulrich Grubert

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