Berufsorientierung so nah wie möglich – wer baggert da so spät noch…?

Schüler der Gesamtschule Verl schnuppern in das Abbruchunternehmen Hagedorn hinein

Sie graben im Erdreich und operieren in großen Höhen: die Baugeräte der Firma Hagedorn. Der Technikkurs der Gesamtschule Verl konnte nun erleben, wie es sich wohl anfühlen könnte, in einem Bagger zu sitzen und ihn zu bedienen.

„Könnte?“ Ja, denn die 19 Jungen und Mädchen durften natürlich keinen echten Bagger fahren, aber was sie erlebten kam der Realität doch sehr nah. Sie nahmen Platz in einem der neuen Bagger-Simulatoren des Unternehmens, die das Unternehmen neu angeschafft hat. Viel mehr noch: die Schüler waren die erste Gruppe, die die Simulatoren testen durfte.

Im Rahmen der Unterzeichnung einer Kooperationsvereinbarung am 11. März, die die dauerhafte Zusammenarbeit zwischen Hagedorn und der Gesamtschule Verl sichern soll, konnten die Jugendlichen einmal in die Welt des Baggerfahrens hineinschnuppern. Ziel dieser Aktion aus Sicht der Schule soll sein, die Schüler ein Stück weit bei Ihrer Berufsorientierung zu unterstützen. Auch für Hagedorn soll das Ganzen natürlich etwas bringen: das Unternehmen hofft, durch solche Einblicke auf sich aufmerksam zu machen und mögliche zukünftige Fachkräfte von sich zu begeistern.

Die Hagedorn GmbH, ein mittelständisches Unternehmen aus Gütersloh mit den Kernkompetenzen Abbruch, Entsorgung, Tiefbau und Revitalisierung, hat die Simulatoren speziell für ihre Zwecke konzipieren und anfertigen lassen. Die Kosten für diese Geräte sind nicht gerade niedrig, dennoch lohnt sich die Anschaffung. Das Unternehmen will die Simulatoren nicht nur nutzen, um Schüler für die Arbeit auf dem Bagger zu begeistern, sondern in erster Linie um die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter so nah wie möglich an der Realität zu schulen,

Erste Erfolge ließen nicht lange auf sich warten: mehrere Schüler fragten direkt an, ob sie ihr nächstes Praktikum bei Hagedorn machen können.

 

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