Menschen mit einer komplexen Schwer-Mehrfachbehinderung werden im Arbeitsleben oftmals unterhalb der persönlichen kognitiven Fähigkeiten eingesetzt. Innovative, assistierende Technologien sollen das bisher nicht berücksichtigte, arbeitsmarktrelevante Potential von Menschen mit Behinderung ausschöpfen und ihnen den barrierefreien und inklusiven Zugang zum Arbeitsmarkt ermöglichen. Die Fachhochschule des Mittelstands (FHM), das Institut für Getriebetechnik, Maschinendynamik und Robotik (IGMR) – RWTH Aachen sowie die Caritas Wertarbeit in Köln haben seit dem Jahr 2019 in dem gemeinsamen Projekt „Next-Generation“ an einer sogenannten Mensch-Roboter-Kollaboration geforscht und diese in zwei Werkstätten der Caritas Wertarbeit in Köln etabliert. Jetzt ist das Projekt abgeschlossen und die Roboter kommen auf dem Gut Frohnhof der Caritas Wertarbeit in Köln zum Einsatz. Geprüft wird dort nun die Übertragungsmöglichkeit des Kölner Modells auf den allgemeinen Arbeitsmarkt.
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Umwelt & Energie
EUDR: Trilog-Einigung zu Verschiebung und Erleichterungen sowie EUDR-Umfrage
Die EU-Institutionen haben sich im Trilog zur EUDR am 4.12. zügig geeinigt. Viele der Forderungen der DIHK sind in den Anpassungen enthalten. Die Trilog-Einigung muss noch formal vom Rat und vom Plenum des Europaparlaments (am 16.12.25) angenommen werden. Die DIHK bemüht sich nun, die 4-monatige Review-Phase Anfang 2026 so gut wie möglich zu nutzen. Neben Beispielen bringt die DIHK hierzu auch Umfrageergebnisse ein. An einer bundesweiten Umfrage mit dem Ziel, die Unternehmensperspektive zu Aufwand und Ressourcen zu sammeln und praxisnahe Herausforderungen sichtbar machen, können alle Interessenten gerne teilnehmen.