Innovationstag Mittelstand unterstreicht Bedeutung nachhaltiger Förderung für Transfer und Innovationen

„Ohne ausreichend finanzierte und nachhaltig angelegte Förderprogramme sieht es in Deutschland für Transfer und Innovationen sowie die digitale und ökologische Transformation nicht gut aus.“ Dieses Fazit zieht Dr. Bernd Grünler, Vizepräsident der Deutschen Industrieforschungsgemeinschaft Konrad Zuse e.V. (Zuse-Gemeinschaft), vom Innovationstag Mittelstand des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK). Der stand in diesem Jahr unter dem Motto „Wandel durch Innovationen“ und brachte auf dem Freigelände der AiF Projekt GmbH in Berlin-Pankow rund 200 Aussteller aus Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft zusammen, darunter gut 25 Mitgliedsinstitute der Zuse-Gemeinschaft. „Es ist durchaus positiv, dass sich das BMWK zu Programmen wie dem Zentralen Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM), der Industrielle Gemeinschaftsforschung (IGF), dem Förderprogramm Innovationskompetenz (INNO-KOM) und dem Innovationsprogramm für Geschäftsmodelle und Pionierlösungen (IGP) bekennt“, so Dr. Grünler weiter. Doch Forschungseinrichtungen und mittelständische Wirtschaft benötigten Planungssicherheit und langfristige Perspektiven: „Transfer und Innovationen sind nur zu erzielen, wenn die daran orientierten F&E-Programme auf ein vernünftiges finanzielles Niveau gehoben und mit kontinuierlichen Zuwächsen ausgestattet werden.“
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