BMWi legt Verordnung zur schrittweisen Einführung bundeseinheitlicher Übertragungsnetzentgelte vor

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Nachdem die Bundesregierung wieder arbeitsfähig ist, hat das BMWi einen Referentenentwurf zur Änderung der Stromnetzentgeltverordnung (StromNEV) vorgelegt. Mit dieser Verordnung wird die zum Ende der vergangenen Legislaturperiode geschaffene Verordnungsermächtigung zur Vereinheitlichung der Übertragungsnetzentgelte umgesetzt.

Vorgesehen ist eine schrittweise Angleichung der Übertragungsnetzentgelte zwischen 2019 und 2023. So soll der bundeseinheitliche Anteil 2019 bei 20 Prozent liegen und linear bis 2023 auf 100 Prozent steigen. Für den einheitlichen Anteil kommt eine bundeseinheitliche Gleichzeitigkeitsfunktion zum Einsatz. Nicht Teil der Angleichung sind im Übrigen Entgelte für den Messstellenbetrieb und singulär genutzte Betriebsmittel nach § 19 Absatz 3 StromNEV.

Quelle: DIHK