REACH-Verordnung: Ende der Registrierungsfrist naht

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Die letzte Registrierungsfrist für chemische Stoffe im Rahmen der REACH-Verordnung endet am 31. Mai 2018. Betroffen sind Stoffe in der Größenordnung von einer bis zu 100 Tonnen pro Jahr. Die Europäische Chemikalienagentur (ECHA) bietet Unternehmen dazu am 19. April 2018 die Möglichkeit eines Webinars für Fragen im Hinblick auf die Stoffregistrierung.

Für Unternehmen, die chemische Stoffe in einer Größenordnung von einer bis zu 100 Tonnen pro Jahr in den Verkehr bringen oder aus Drittstaaten importieren, endet am 31. Mai 2018 die dritte und damit letzte Registrierungsfrist im Rahmen der REACH-Verordnung. Die Registrierung bei der ECHA bis zum benannten Fristende ist eine Voraussetzung, um den Stoff anschließend noch rechtmäßig vermarkten zu können.

Nach Angaben der ECHA wurden bisher 18.444 Stoffe registriert. Ursprünglich rechnete die EU-Kommission aufgrund der Vorregistrierungen jedoch mit etwa 25.000 Stoffen. Auch Unternehmen, die für ihre Geschäftstätigkeit wichtige Stoffe oder Gemische nicht selbst herstellen, sollten sich deshalb zum Stand der Registrierung rückversichern.

Zur Vorbereitung einer Stoffregistrierung sowie zu Fragen der nötigen Dossierübermittlung bietet die ECHA am 19. April 2018 ein anmeldepflichtiges Webinar (“Q&A-Session”) an. Interessierte Unternehmen können ihre bezüglichen Fragen dort unmittelbar an ein Fachgremium richten.

Anmeldemöglichkeit und weitere Informationen der ECHA zum Webinar finden Sie hier.

Um den weiteren Registrierungsprozess zu vereinfachen, beabsichtigt die ECHA ferner, das Übermittlungs- und Kommunikationssystem REACH-IT bis zum Fristablauf permanent verfügbar zu halten.

Quelle: DIHK, Berlin