ECHA bietet Unternehmen in vier Szenarien besondere Registrierungshilfen im Rahmen der REACH-Verordnung an

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Die Europäische Chemikalienagentur (ECHA) hält für Unternehmen, die außergewöhnliche Umstände gelten machen können, Hilfestellungen zur Registrierung im Rahmen der REACH-Verordnung bereit. Unternehmen mit Schwierigkeiten bei der fristgerechten Registrierung sollten sich frühestmöglich, spätestens jedoch bis zum 24. Mai 2018 an die ECHA wenden.

Die ECHA hält seit dem 31. Januar 2018 Hilfestellungen für Unternehmen bereit, die auf Grund außergewöhnlicher Umstände inhaltlichen Schwierigkeiten bei der fristgerechten Registrierung (u.a. Verzögerungen im Rahmen der vollständigen Dossiererstellung) gegenüberstehen.

In den folgenden vier Szenarien können außergewöhnliche Umstände ohne Verschulden des registrierenden Unternehmens zum Tragen kommen:

  • Vollständigkeit des Dossiers (Completeness of dossiers, DCG Issue 10)
  • Wechsel des Rechtsträgers (Legal Entity Change, DCG Issue 15)
  • Abhängigkeit vom federführenden Registranten (Dependency on the lead registrant, DCG Issue 20)
  • Stoffe ohne Registrierungsabsicht (Substance with no registration intentions, DCG Issue 21)

Die Festlegung der betroffenen Szenarien bzw. der außergewöhnlichen Umstände geht auf die Directors‘ Contact Group (DCG) – eine Arbeitsgemeinschaft der EU-Kommission, der ECHA sowie von Wirtschaftsverbänden – zurück.

Die Mitteilung der ECHA finden Sie hier.

Die konkreten Anwendungsbedingungen der Hilfestellungen der ECHA finden Sie auf der Website der ECHA unter DCG. Dort wird ebenfalls die korrekte Form der Kontaktaufnahme für Unternehmen erläutert. Registranden müssen dazu u.a. ihre Situation umfassend darlegen und unternommene Schritte zur Einhaltung der REACH-Anforderungen erläutern. Daneben muss die Nummer des DCG-Szenarios (DCG Issue) konkret benannt werden. Im Anschluss an die Ausführungen erteilt die ECHA weitere Informationen zur Dossierübermittlung.

Quelle: DIHK