PV-Auktion endet mit weiterem Preisrutsch

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Auch die siebte Auktionsrunde für Photovoltaikanlagen (PV) brachte einen weiteren deutlichen Rückgang des Zuschlagswerts: Mengengewichtet lag dieser bei 5,66 Cent/kWh nach 6,58 Cent/kWh in der vorherigen Runde. Das höchste bezuschlagte Gebot von 5,9 Cent/kWh lag unter dem niedrigsten Gebot der vergangenen Runde. Neben gesunkenen Modulpreisen war vor allem die erstmalige Teilnahme von Ackerflächen an der Ausschreibungsrunde entscheidend.

Baden-Württemberg und Bayern hatten kürzlich Verordnungen erlassen, die die Teilnahme von Ackerflächen in benachteiligten Gebieten zulässt. 18 bayerische und ein baden-württembergisches Projekt auf Ackerflächen erhielten folgerichtig auch einen Zuschlag. Diese Projekte konnten 124 von 201 MW auf sich vereinen.

Insgesamt wurden 133 Gebote mit zusammen 646 MW eingereicht. Auch diese Runde war damit deutlich überzeichnet. Erfolgreiche Bieter haben nun bis zum 3. Juli Zeit, ihre Zweitsicherheit zu leisten. Andernfalls erlischt der Zuschlag.

Quelle: DIHK