Studie: EEG-Umlage könnte bis 2025 auf über 10 Cent steigen

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Wie hoch ist die EEG-Umlage im Jahr 2025? Die Antwort einer Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW): Zwischen 7,5 und 10,2 Cent/kWh. Die EEG-Differenzkosten bewegen sich zwischen 25 und 33 Mrd. Euro. Die Konsequenz ist eine wachsende Benachteiligung deutscher Unternehmen im internationalen Wettbewerb.

Die wichtigsten Ergebnisse der Studie:

  • Ab 2020 fallen verstärkt Altanlagen aus der Förderung: Von 2020 bis 2025 steigen die jährlichen Förderkosten im Szenario „niedrig“ nahezu nicht mehr und im Szenario „hoch“ noch einmal um 1,1 Milliarden Euro auf 32,9 Milliarden Euro. Die EEG-Umlage steigt im Szenario „hoch“ noch um gut 0,3 Cent/kWh an.
  • Die Förderkosten für die ab 2017 neu in Betrieb gehenden Anlagen wachsen bis zum Jahr 2025 je nach Szenario auf 3,3 bis zu 6,9 Milliarden Euro pro Jahr.
  • Größte Unsicherheit für eine Aussage zur Entwicklung der EEG-Umlage ist der Strompreis, der sich bis 2025 nicht seriös vorhersagen lassen kann.
  • Förderkosten für die im Rahmen des EEG 2017 neu in Betrieb gehenden Anlagen betragen im mittleren Szenario (Regierungsszenario) rund 4 Milliarden Euro bis 2020 und 4,5 Milliarden Euro bis 2025. Treiber ist mit 3,5 Milliarden bis 2025 insbesondere der Ausbau der Windenergie auf See.
  • Bei Wind an Land und Solarenergie macht sich hingegen das ab 2020 einsetzende Ausscheiden von Altanlagen aus der Förderung bemerkbar. So steigen bei Wind an Land die Fördersummen bis 2020 zwar noch um 1,1 Milliarden Euro, gehen dann aber um 300 Millionen Euro bis 2025 zurück.

Die Studie kann hier heruntergeladen werden.

Quelle: DIHK