Entwicklung der Besonderen Ausgleichsregelung im Begrenzungsjahr 2015

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Das BAFA hat eine Analyse für die Begrenzungsjahre 2014 und 2015 veröffentlicht, um die Auswirkungen der EEG-Novelle aus dem Jahr 2014 auf verschiedene Parameter wie Antragszahlen, begünstigte Strommenge oder Entlastungswirkung für die Unternehmen darzustellen. In einer Kurzauswertung haben wir die zentralen Ergebnisse zusammengefasst.

Mit der Novelle des EEG im Jahr 2014 wurden die Voraussetzungen zur Inanspruchnahme der Besonderen Ausgleichsregelung (BesAR) überarbeitet und an die Umwelt- und Energiebeihilfeleitlinien (UEBLL) der EU-Kommission angepasst. Diese Änderungen haben einige Auswirkungen auf den Kreis anspruchsberechtigter Unternehmen und die Höhe der möglichen Entlastung:

  • Die Zahl der antragstellenden Unternehmen und selbstständigen Unternehmensteile ist für die Begrenzungsjahre 2014 und 2015 von 2.389 auf 2.461 und damit um etwa 5,3 Prozent angestiegen. Grund hierfür ist jedoch die Absenkung der Eingangsschwelle bei den Schienenbahnen von 10 GWh auf 2 GWh. Die Zahl der antragstellenden Industrieunternehmen blieb weitgehend stabil.
  • Die privilegierte Strommenge ist von 2014 auf 2015 von 106,19 TWh auf 107,32 TWh leicht angestiegen. Hierfür ist vor allem ein Anstieg der bei den Schienenbahnen verantwortlich. Die privilegierte Strommenge im produzierenden Gewerbe ging von 95,23 TWh auf 94,63 TWh zurück.
  • Für das Begrenzungsjahr 2015 wird für die privilegierten Unternehmen eine voraussichtliche Entlastungswirkung von rund 4,8 Mrd. Euro angenommen. Das entspräche einer Reduzierung von etwa 300 Mio. Euro gegenüber 2014.
  • In der Folge errechnet sich, durch die gleichzeitige Reduzierung des Stromverbrauchs in Deutschland, eine Belastung der EEG-Umlage i.H.v. 1,37 ct/kWh.

Eine etwas detailliertere Darstellung finden Sie im Anhang. Die zu Grunde liegende Analyse des BAFA finden Sie hier.

Weitere Informationen:
Zahlen_BesAr2015

Quelle: DIHK