Die aktuelle Hitzewelle und Dürrephase in Europa zeigen: Der Druck auf die Umwelt nimmt weltweit zu. Gleichzeitig benötigen die Unternehmen passende Rahmenbedingungen für ihre wirtschaftliche Tätigkeit. Um dieses Spannungsfeld aufzulösen, muss zukünftig innerhalb der Belastungsgrenzen der Erde gewirtschaftet werden.

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Zu diesem Ergebnis kommt eine internationale Forschergruppe um den schwedischen Wissenschaftler Johan Rockström, der dafür erstmals 2009 ein Konzept entwickelt hat. Die Bundesregierung hat sich bei der Neuauflage der Deutschen Nachhaltigkeitsstrategie 2016 an diesem Konzept orientiert, das die Leitplanke für politische Entscheidungen bilden soll. Von den sieben ökologischen Dimensionen, die die Autoren der Studie quantifizieren konnten, haben vier bereits die Belastungsgrenze überschritten: Klimawandel, Verlust der Artenvielfaltt, Stickstoffkreislauf und Landnutzung.

Alexander Bonde, Generalsekretär der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU), wird als Referent den Bogen von wissenschaftlichen Erkenntnissen zur unternehmerischen Praxis spannen und erläutern, wie zukunftsfähiges Wirtschaften trotz der angeschlagenen Gesundheit unseres Planeten gelingen kann. Die DBU fördert innovative und modellhafte Vorhaben zum Schutz der Umwelt. Seit 1990 hat sie mit über 1,7 Milliarden Euro mehr als 9.500 Projekte in den Bereichen Umwelttechnik und -forschung, Natur- und Kulturgüterschutz unterstützt.

Das IHK-Umweltforum 2018 findet am 30. August um 17 Uhr in der IHK Ostwestfalen zu Bielefeld statt – weitere Informationen zum Programm und zur Anmeldung finden Sie hier.